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Reifenstecher verfolgt Chevrolet-Fahrer

Symbolfoto.

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Inzwischen ist es Fall Nummer 13 in einer Serie, die bereits im Januar 2016 begann: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind an einem weißen Chevrolet Orlando, geparkt in der Völklinger Gärtnerstraße, alle vier Reifen zerstochen worden. Zudem wurde die Windschutzscheibe eingeschlagen. Der unbekannte Täter musste das Auto , das er hartnäckig verfolgte, erkannt haben, obwohl der Besitzer, ein 47-jähriger Völklinger, es bis zum Boden mit einer Plane verdeckt hatte. Diese Vorsichtsmaßnahme war wirkungslos, aber verständlich, wenn man bedenkt, was dieser Mann bereits mitgemacht hatte.

Die Polizei , die jetzt die Öffentlichkeit ganz intensiv um Mithilfe bei der Fahndung bittet, hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Fälle von Sachbeschädigung an dem weißen Chevrolet registriert. Zunächst parkte der Besitzer das Auto in Nähe seiner Wohnung im Bereich Pasteurstraße und Robert-Koch-Straße. Dort fand er dann zehn Mal, und dies seit Januar vergangenen Jahres, sein Fahrzeug jeweils am kommenden Morgen mit ein, zwei, drei, manchmal sogar auch vier zerstochenen Reifen vor. Er wechselte zum Parken in die Gärtnerstraße, aber sein Verfolger bekam offenbar davon Wind. Zwei weitere Fälle von zerstochenen Reifen gab es dort, bis dann im aktuellen Fall Nummer 13 auch noch die Windschutzscheibe eingeschlagen wurde.

Die Völklinger Polizei hat keinen Zweifel, dass es sich bei allen Attacken um denselben Täter handelt. ,,Immer nachts, immer mit einem spitzen Gegenstand und immer dasselbe Fahrzeug“, konstatiert Polizeisprecher Stefan Schneider. Warum ausgerechet der Chevrolet-Fahrer zur Zielscheibe geworden ist, ist für die Ermittler völlig unerklärlich. Es handele sich um einen völlig unbescholtenen Durchschnittsbürger, erläutert Schneider, einen Mann, der durch die Straftaten bereits einige 1000 Euro eingebüßt habe. Mit der eingeschlagenen Windschutzscheibe seien nun die Angriffe weiter eskaliert.

Bis jetzt konnte der Täter anscheinend unbemerkt zuschlagen beziehungsweise zustechen. Bisherige Bitten um Hinweise an die Bevölkerung blieben ohne Resonanz. ,,Ohne Augenzeugen kommen wir einfach nicht weiter“, sagt Schneider. Die Polizei bittet darum, verdächtige Beobachtungen aller Art zu melden.

Hinweise: Polizei in Völklingen , Tel. (0 68 98) 20 20.

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