A8 Saarlouis Richtung Luxemburg AS Merzig-Schwemlingen Anschlussstelle gesperrt, Fahrbahnerneuerung, Dauer: 24.04.2018 09:00 Uhr bis 30.05.2018 16:00 Uhr (24.04.2018, 06:36)

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Rosenmontag: 240.000 Narren bei Saar-Umzügen - die Fotos

Gute Stimmung beim Umzug in Burbach.

Gute Stimmung beim Umzug in Burbach.

Zum 45. Burbacher Rosenmontagsumzug freute sich die Burbacher Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“ (MSD) bei überwiegend sonnigem Wetter über einen Rekordbesuch: 140000 Schaulustige zählten die „Mir sin do“ und die Polizei unabhängig voneinander entlang der Zugstrecke vom Bürgerhaus bis zum Burbacher Markt. Auf der Strecke waren 60 Wagen und Fußgruppen mit etwa 1000 Akteuren, die das Publikum mit Gutzjer, Chips, Popcorn und Tulpen, aber auch mit lautstarker Musik bombardierten. Auch Helfer waren im Einsatz: Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Polizei und technisches Hilfswerk kümmerten sich mit mehreren hundert Helfern um die Sicherheit rund um den Burbacher Rosenmontagsumzug.

Die zahlenmäßig stärksten Teilnehmergruppen kamen von den Grünen Nelken Dudweiler, der gastgebenden MSD und der Kombination aus der großen Saarbrücker Karnevalsgesellschaft „M’r sin nit so“ und der Tanzschule Bootz-Ohlmann, die alleine mit ihrem Motivwagen zum Thema „Zirkus“ mehr als 150 Aktive auf die Zugstrecke brachten. Allen voran die Saarlandmeisterin im Mariechentanz der Junioren, Anna Jochum, die auf einem fahrenden Löwen ihre Kunststücke vollführte. Politische Themen waren rar, alleine die Gruppe REV-Müller forderte „Cattenom abschalten.“ Aktuelles Thema der Stammtischbrüder vom Rolands Eck: „Mir fahre mem Schiffsche so gär uff da Saar, do brauche ma kenn ADAC, das is wunderbar“. Der Burbacher Rosenmontagsumzug ging friedlich über die Bühne. Ein DRK-Sprecher berichtete lediglich von einer jungen Mutter, die am Rande des Umzugs wegen einer Embolie reanimiert werden musste. al
  „Männie people“ hatten ihren Spaß Piraten aus dem Schwarzwald bereicherten den Neunkircher Rosenmontagszug

Neunkirchen. In der zweitgrößten Stadt des Saarlandes zog sich gestern auch der zweitgrößte Rosenmontagszug durch die Straßen. Allererste Sahne war allerdings die Stimmung, die die rund 40 Gruppen mit den 1400 Teilnehmern verbreiteten. Hei-Joo- und Alleh-Hopp-Rufe schallten aus rund 100000 Kehlen entlang der Strecke, die durch die Topographie in Neunkirchen ihren besonderen Reiz hat. So konnten die Faasebooze schon am Fuße des Hüttenbergs eine Attraktion bestaunen, die zu lauten „Boah“ und „Oleck“-Rufen verleiteten: Piraten aus dem Glottertal navigierten ein 20 Meter langes und vier Meter hohes Schiff auf Rädern durch die närrischen Wellen. Die Schwarzwälder heizten den Saarländern kräftig ein, die mitreißende Musik der Fanfarenzüge und Gugge-Musiker von den hiesigen Karnevalsvereinen taten ihr Übriges.

Die größte Freud’ für die Kinder sind und bleiben die Gudzjer oder vielmehr das süße und salzige Naschzeug, das von den Karnevalsvereinen verteilt wird. Beim Neunkircher Rosenmontagszug wird – umgerechnet auf die Kopfzahl der Besucher – mehr Wurfmaterial unter die Faasebooze gebracht als in Mainz, weiß der Präsident des Neunkircher Karnevals-Ausschusses (NKA), Karl Albert. Dafür kann in den Karnevalshochburgen am Rhein ein bisschen mehr Geld locker gemacht werden für riesige Motivwagen mit hochaktuellen politischen Anspielungen. Das schafft in Neunkirchen jedes Jahr immerhin der aufwändig gestaltete Motivwagen der Stadt Neunkirchen, der diesmal die geplante Neugestaltung der Bliespromenade aufs Korn nahm. „Männie people, Menschemasse, Holydäy off Blies-Terrasse!“ hek
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