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Saar-Firmen: Weniger Kurzarbeit, mehr Aufträge -Zahl offener Stellen steigt spürbar

  Die Wirtschaft im Saarland erholt sich deutlich von der Krise. So sank die Zahl der Kurzarbeiter von 12.000 im März auf nur noch rund 8.000 Ende Mai. Gleichzeitig steigt die Zahl der offenen Stellen.

Von SZ-Redakteur Thomas Sponticcia


Saarbrücken.
Immer mehr Unternehmen im Saarland können sich über steigende Auftragszahlen freuen. Das hat jetzt auch positive Folgen auf den Arbeitsmarkt. Nach jüngsten Schätzungen der Regionaldirektion Saarland-Rheinland-Pfalz der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren Ende Mai nur noch rund 8000 Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen gegenüber 12.000 im März. Derzeit werde noch in 780 Betrieben kurz gearbeitet. Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise im April 2009 mussten 35.400 Saarländer mit Kurzarbeit auskommen. „Mehr und mehr Betriebe sehen wegen steigender Aufträge von weiterer Kurzarbeit ab“, bestätigte gestern Albert Fuchs, Pressesprecher der Regionaldirektion der SZ.

Auch steigen die Chancen, Arbeit zu finden. So meldeten die Saar-Betriebe im Mai bis Monatsende 2500 offene Stellen. „Für die ersten fünf Monate 2010 bedeutet das gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 30 Prozent“, so Fuchs. Die meisten Stellen bieten die Zeitarbeits-Branche (600), das verarbeitende Gewerbe mit Kfz-Herstellern (380), der Handel (330), Gesundheits- und Pflegeberufe (180) sowie die Gastronomie (130).

Der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Saar, Heiko Klingen, erwartet über den Sommer eine weitere Zunahme der Aufträge. Da das Saarland über besonders viele Industrie-Unternehmen mit einem hohen Anteil am weltweiten Export verfügt, komme die Region schneller aus der Krise als andere Bundesländer. Für die Metall- und Elektroindustrie sei eine Prognose über Neueinstellungen noch schwierig, betont Martin Schlechter, Geschäftsführer der Vereinigung Saarländischer Unternehmensverbände. Viele Betriebe hätten Nachholbedarf an Aufträgen.

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