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Saar-Gemeinden füllen Streusalz-Lager wieder auf

80 Tonnen eingelagert

Doch nicht überall rollt der Nachschub so wie in Saarlouis, das die Tonne Salz für 74 Euro bezieht: Einige Städte und Kommunen haben Nachschubprobleme. Homburg etwa, das im bisherigen Winter rund 1100 Tonnen Salz ausgebracht hat: „Unser Lager war voll, ehe es losging“, berichtet Thomas Quirin, Leiter des städtischen Baubetriebshofs. Ende November rückte seine Mannschaft erstmals zum Streuen aus. 656 Tonnen Salz hatte die Stadt zuvor selbst eingelagert, weitere 600 lagerten beim Lieferanten. „Übrig sind jetzt noch 60 oder 70 Tonnen“, berichtet Quirin und ist besorgt: „Mitte Dezember haben wir noch einmal knapp 300 Tonnen nachbestellt.

Zu einem Festpreis bezieht der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) seine Salz-Vorräte: „Wir haben einen Zweijahresvertrag“, erklärt LfS-Sprecher Klaus Kosok. „Und obwohl wir die vereinbarte Liefermenge bereits verbraucht haben, bekommen wir unser Salz weiter zum ausgemachten Preis.“ 300 Tonnen täglich. Wo genau der Tonnen-Preis liegt, will Kosok nicht sagen, „da demnächst neue Lieferverträge ausgeschrieben werden“. Aber man bewege sich im unteren Bereich des oben genannten Spektrums (zwischen 60 und 80 Euro pro Tonne). 25 000 Tonnen wurden bislang vom LfS gestreut, etwa 7500 Tonnen liegen noch im Lager. Rechnet man die tägliche Nachlieferung hinzu, ist der LfS bis zum Ende des Winters gewappnet.

Noch zirka 170 Tonnen Salz hat die Stadt Saarbrücken eingelagert. Judith Pirrot, Bereichsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Recht, erklärt: „Das reicht noch für sieben Volleinsätze oder 15 kleinere Einsätze, dann ist Schluss.“ Wenn nicht doch noch Nachschub kommt. 1800 Tonnen seien bei einer deutschen Firma, die ihr Salz hauptsächlich aus Frankreich bezieht, nachgeordert worden. „Aber ich weiß nicht, wann es kommt“, sagt Pirrot. Auch zur Höhe des ausgehandelten Tonnenpreises möchte sie nichts sagen. Insgesamt 3200 Tonnen Salz hatte Saarbrücken auf Halde, davon wurden 3030 verbraucht.

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