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Saar-Jäger: "Gut, dass Jamaika-Koalition weg ist"

Humes. „Jamaika ist Geschichte“, darüber freuten sich am vergangenen Freitagabend gleich mehrere Redner der Kreisgruppenversammlung der Jäger. Denn, so betonte nicht zuletzt Kreisjägermeister Edgar Kuhn im Gasthaus Ziegler in Humes, „wäre vor zwei Jahren der erste Entwurf zur angestrebten Novellierung des saarländischen Jagdgesetzes vom Landtag durchgewinkt worden, wäre das das sichere Aus für die dörfliche Jagd und die Jagdkultur an der Saar gewesen“, so Kuhn. Sitzungen mit dem Vorstand der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (VJS) hatten damals sehr zahlreich stattgefunden. „Und wir konnten schließlich überzeugen, dass die Entwürfe rein ideologisch begründet waren, ohne jede Berücksichtigung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse“, sagte Kuhn weiter. Nun sei dank der Neuwahlen der Erhalt des bisherigen Jagdgesetzes zu erwarten, wie in seinem Grußwort Landtagsabgeordneter Günther Heinrich betonte.

Der Wunsch der Jäger, so Kuhn, sei es, die Schonzeit der Füchse aufzuheben und die Ausbildung der Hunde an der lebenden Ente zu ermöglichen. „Wir sind gerne bereit, die Ausbildung Skeptikern vorzuführen“, sagte er. Die große Zuhörerzahl nutzte Josef Schneider, der gemeinsam mit Edgar Kuhn seit dem Rücktritt des Landesjägermeisters Andreas Schober die Geschäfte der Vereinigung der saarländischen Jäger führt, um für die Landesversammlung am 21. April in Reden zu werben. Denn, so erklärte er, an diesem Tag stünden zum einen die Neuwahlen an: Mit Dr. Daniel Hoffmann habe man einen zukünftigen Landsjägermeister gefunden, der über sehr viel Fachwissen verfüge. Außerdem soll die Versammlung genutzt werden, um die Satzung, die aus der Gründungszeit von 1948 stammt, den modernen Anforderungen anzupassen.

„Wir werden Veränderungen im Bereich der Mitglieder, aber auch des Vorstandes anstreben“, sagte Schneider. Eine erfolgreiche Bilanz zog Guido Bohlen, Kreisschießobmann. „Unsere Leistungsschützen nehmen große Wege und viel Zeit auf sich, um an den Wettbewerben erfolgreich teilzunehmen“, sagte er. Hundeführerlehrgänge und Ausstellungen sollen die Wertigkeit des Jagdhundes zeigen, wie Dr. Karl- Magnus Kreuter, Obmann für das Hundewesen betonte. Volkskultur zeitgemäß machen sei, wie Pauline Kohler, Obfrau der Jagdhornbläser sagte, die Aufgabe der Bläsercorps im Kreis. Wichtige Informationen zu den Seuchen gab es von Amtstierarzt Sebastian Buchmann. Der Streckenbericht von Theo Neu zeigte anhand eindrucksvoller Zahlen das Wirken der Jäger im Kreis. cim
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