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Saar-Ruderer kämpfen um Chancen bei Olympia

Die erste Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am vergangenen Wochenende in Köln sollte wegweisend sein. Vorerst für den Weltcup-Auftakt vom 4. bis 6. Mai in Belgrad, aber auch schon in Hinblick auf die Boots-Besetzungen für Olympia in London. Neben den Brüdern Kühner und Schömann- Finck starteten aus dem Saarland Anja Noske und Nina Wengert. Nach den Ergebnissen fiel die Nominierungs-Entscheidung beim Leichtgewichts- Vierer „am Leichtesten“, erzählt Uwe Bender, Bundestrainer und Stützpunkttrainer in Saarbrücken. Nachdem die Hamburger Lars Wichert und Bastian Seibt bereits vergangene Saison Matthias und Jost Schömann-Finck zwischenzeitlich aus dem Vierer gedrängt haben, konnten sie am Wochenende ihre Stärke erneut unterstreichen. Im Männer- Zweier dominierten sie in 6:28,15 Minuten. Die Kühner- Brüder erreichten Rang zwei (6:29,30). „Matthias und Jost Schömann-Finck sind nicht mal ins Finale gekommen“, berichtet Bender. Nach einem schwachen Vorlauf qualifizierten sie sich für das B-Finale, bei dem sie nicht mehr an den Start gingen. „Jost hatte gesundheitliche Probleme, Genaueres kann ich nicht sagen“, meinte Bender, „ihr Ausscheiden hat sich in keinster Weise angedeutet. Das ist sehr enttäuschend.“

Die Plätze im Leichtgewichts- Vierer gehören zumindest beim ersten Weltcup den Hamburgern und Martin und Jochen Kühner. Die Brüder Schömann-Finck haben dennoch das Angebot, in Belgrad im Zweier zu rudern. „Wir müssen ja auch Ersatzleute an den Start bringen. Und wir müssen schauen, ob sich der Vierer in dieser Besetzung international durchsetzen kann“, lässt der Heimtrainer der Saarbrücker die Tür noch leicht offen. Vollkommen offen ist sie bei Anja Noske, die um einen Platz im leichten Doppelzweier kämpft. Mit Platz drei (7:37,50) landete sie in Köln hinter Lena Müller (Ulm, 7:37,15) und Marie- Louise Dräger (Rostock, 7:33,15). „Aufgrund des knappen Ergebnisses wird es in den nächsten 14 Tagen eine weitere Ausscheidung geben“, sagt Uwe Bender. Noske wird dann mit Lena Müller gegen Dräger und Daniela Reimer (Potsdam) antreten. „Eine Kombi wird dann beim Weltcup starten“, erzählt der Bundestrainer, der die Paarung Noske/Müller als schnellste einschätzt.

Nina Wengert erreichte bei der Kleinbootüberprüfung im Frauen-Einer nur das B-Finale, wurde insgesamt Neunte (7:43,75). „Für den Weltcup sind noch die Plätze im Doppel- Zweier, Einer und der Ersatz für den Doppel-Vierer offen“, erzählt Bender: „Nina ist in dem Kreis der Sieben, die dabei eine Rolle spielen.“

© WhatsBroadcast
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