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Saarbrücken: Viele Besucher beim verkaufsoffenen Sonntag

Menschenmassen strömten gestern Nachmittag durch die Bahnhofstraße.
Mitunter kamen die Besucher des Einkaufsspektakels nur noch im Schneckentempo voran.

Menschenmassen strömten gestern Nachmittag durch die Bahnhofstraße. Mitunter kamen die Besucher des Einkaufsspektakels nur noch im Schneckentempo voran.

St. Johann. Super Wetter, gut gelaunte Menschen und verkaufsoffener Sonntag: Gestern war in der Innenstadt die Hölle los. Nur langsam kamen die Menschen samt ihren vollgestopften Einkaufstüten mitunter in der Bahnhofstraße voran.

„Bei uns waren heute mehr als 20 000 Menschen. Und das von 13 bis 18 Uhr. So viele kommen normalerweise von 8.30 Uhr bis 20 Uhr. Es war ein richtig guter Tag“, sagte Serge Micarelli, der Centermanager der Europa-Galerie. Auch die Galeria Kaufhof war mit dem zweiten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres voll zufrieden. „Bei diesem Wetter sind die Voraussetzungen natürlich ideal. Vor allem Textilien und Osterartikel wurden extrem oft verkauft“, berichtete Uwe Spanka, der Geschäftsführer der Galeria Kaufhof. „Wir haben nur Kleidung gekauft – Jeans, T-Shirts und vor allem Schuhe“, sagte die Forbacherin Sandrine Martin und trug drei prall gefüllte Taschen nach Hause.

Bei aller Freude über die verlockenden Angebote der Geschäfte hatten die Kunden aber auch Mitleid mit der arbeitenden Bevölkerung. „Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Sonntag für die Verkäufer richtig stressig ist. Zur Regel sollten diese veraufsoffenen Sonntage nicht werden“, sagte Hans Andres aus Sulzbach. Fünf Stunden dauerte das Verkaufsspektakel, das auch nicht spurlos an den Citybesuchern vorbeiging. „So, wir haben alles und fahren jetzt nach Hause. Es hat Spaß gemacht, doch bei so vielen Menschen ist das Einkaufen schon fast Stress“, sagte Conny Engstler auf dem Heimweg.

Begeistert davon, wie sich die Stadt gezeigt hat, war Max Schoenberg, der Vorsitzende des Vereins für Handel und Gewerbe. Für ihn steht fest, dass Saarbrücken sich in Bestform präsentierte. „Es weht ein neuer Wind in dieser Stadt.“

Vier Monate harte Arbeit hätten Stadt, Handel und City-Marketing in die Vorbereitung gesteckt – in Dekoration, Sauberkeit und Sortimente. Extralob hatte Schoenberg für die fleißigen Stadtreiniger bereit. „Die Leute vom ZKE machen hier eine Sonderschicht und sind supernett drauf.“ Sogar aus Straßburg und Metz habe die Landeshauptstadt die Menschen angezogen.

Aber auch für Schoenberg steht fest: „Einkaufssonntage wie dieser sollten rar bleiben, damit wir sie als etwas Besonderes zelebrieren können.“
© WhatsBroadcast
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