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Saarbrücken lacht sich "kronk" bei Bülent Ceylan

Bülent Ceylan

Bülent Ceylan

Ein Mannheimer mit deutsch-türkischen Wurzeln im Kampf gegen die „kronke“ Welt: Am vergangenen Wochenende gastierte der Comedian Bülent Ceylan mit seiner Show „Kronk“ gleich zwei Mal in der ausverkauften Saarbrücker Saarlandhalle. Das Publikum lachte ununterbrochen. „Herzlich willkommen, egal, woher ihr seid!“, begrüßte er seine Fans und wunderte sich darüber, dass Gästezimmer in Österreich als „Fremdenzimmer“ bezeichnet werden. Auch Abstecher in die Flüchtlingsdiskussion waren im Programm: „Wenn mich jemand fragt: ,Sind Sie Flüchtling oder Türke?‘, sage ich immer: ,Nein, ich bin Monnemer!‘“

Allerdings weiß Ceylan auch, dass es überall schwarze Schafe gibt – und präsentierte als eine seiner Bühnen-Figuren den klassischen Macho Hasan, der seinen „Yogarette“-Kurs zum Frauenaufreißen benutzen will und vor allem eins liebt: sich selbst. Ob er im Yoga-Kurs auch auf „Alice im Kräuterland“ traf, blieb allerdings ein Geheimnis. Ceylans Kunstfigur Harald musste verzweifelt feststellen: „Ich wäre beinahe kein Single mehr gewesen.“ Doch der Biertrinker und die vegan lebende Bettina passten einfach nicht zusammen. Denn auch Veganer sind für Ceylan „kronk“, so lästerte er: „Eine Salatgurke ist für die Salami.“

Nicht nur, wenn der Komiker mit Worten über Rassisten herzog, tobte die Halle. Auch musikalisch machte er Nazis und Konsorten in einem von Feuerwerkseffekten begleiteten Song in Rammstein-Manier klar, dass sie der „Arsch der Welt“ sind.

Die Region ist für Ceylan dagegen alles andere als provinziell. Und deshalb möchte er der Saarbrücker Saarlandhalle bei der TV- und DVD-Aufzeichnung seiner Show „Kronk“ am 9. und 10. September – 17 Jahre nach der letzten „Wetten, dass . . ?“-Sendung – wieder bundesweite Medienpräsenz schenken. „Ab heute bin ich Saarländer“, stand für den Mannheimer am Ende seiner beiden Auftritte fest.

© WhatsBroadcast
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