A1 Trier Richtung Saarbrücken Zwischen AS Nonnweiler-Bierfeld und Dreieck Nonnweiler Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (06:42)

A1

Priorität: Sehr dringend

16°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
16°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Saarbrücker Premabüba ausverkauft - so war's

Premabüba 2014

Premabüba 2014


Alle Fastnachts-Fotos 2014 aus dem Saarland hier anschauen...

Die Band „The Beavers“ heizte den Gästen mit aktuellen Charthits ein. Auf den Großbild-Leinwänden tanzte eine schrill gekleidete Lady mit. Und die modernen Dekorationen bestanden zu einem großen Teil aus aufblasbaren Flammen, Blumen und Gebilden aus Luftballons. Getreu dem Udo-Jürgens-Schlager „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ präsentierte sich der traditionsreiche „Premabüba“ am Samstag in der Saarbrücker Congresshalle rundum erneuert.

Während dem Fastnachtsball in den vergangenen Jahren wegen seiner sinkenden Besucherzahlen wohl schon die Rente drohte, wurde die 66. Ausgabe zum großen Erfolg: Mit 5000 Feierwilligen war die närrische Party ausverkauft: „Das hat es mindestens seit 15 Jahren nicht mehr gegeben“, freute sich Ralf Kirch, Prokurist der Congress Centrum Saar GmbH (CCS). „Das neue Konzept ist aufgegangen, unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen“, ergänzte er. Der Hauptgrund für diese erfreuliche Entwicklung sei wohl die Preissenkung der Eintrittskarten um acht auf nun 17 Euro gewesen.

Aufwendige Kostüme
„Einfach mal ausprobieren“ wollten Paul und Hans aus Überherrn und Saarwellingen die Veranstaltung – und nicht nur sie. „Jetzt kann man sich den Ball wieder leisten“, lobte Petra Staub aus Saarbrücken, die zum letzten Mal vor über 30 Jahren mitfeierte. Zudem gefiel ihr, dass das Publikum nun quer durch alle Altersgruppen reichte, während früher die „Schönen und Reichen“ dominierten.

Aufwendige Kostüme gelten dagegen nach wie vor als ein Markenzeichen des Balls: Getreu dem Motto „Don’t worry, be Hippie“ waren auffällig viele Blumenkinder anzutreffen. „Flausch-Monster“ Caroline und „Drache“ Katja bestellten im Internet ihre auffälligen Outfits. Und Christiana aus Lebach bastelte sich ihre Verkleidung selbst aus einem Regenschirm und dem Rock ihrer Tochter, die in der Garde tanzt.

Auch einige Promis feierten – zumindest als Kopie – mit. So rockte ein Heino-Double im Foyer West mit der Cover-Formation „Elliot“ zu Klassikern wie „I love Rock’n’Roll“. Nebenan in der traditionellen „SR.1 Disco“, die dieses Jahr ebenfalls ein neues Outfit mit moderner Lichttechnik und großen LED-Leinwänden erhielt, tanzte Michael Jackson. Bob Marley mit Riesenjoint zog es vor, bei der „SR.1 Tanzlust“ von Volker Gebhardt in einem Crashkurs Swing-Step beigebracht zu bekommen. Für ein volles Parkett sorgte dort auch die Formation „The Gambles“. Die abwechslungsreiche Musik in mehreren Räumen war auch für Astrid La Manna der Hauptgrund, warum sie den „Premabüba“ anderen Fastnachts-Veranstaltungen vorzog: „Da ist einfach für jeden Geschmack was dabei“, sagte sie.

Die Premiere des „Närrischen Clubbing“ mit acht Szene-DJs in dem als Tanztempel gestalteten großen Saal zog dagegen vor allem die jüngeren Besucher an. Einem älteren Herrn waren die wummernden Bässe dagegen einfach zu laut: „Da fliegt einem ja der Hut weg“, scherzte er. Der Cowboy zog es deshalb vor, mit seiner Begleitung in einem Eckchen neben der Bühne im Foyer Ost klassisch Fox zu tanzen.

Von vielen Gästen gelobt wurde auch das neue Gastro-Konzept des „Premabüba“ mit niedrigeren Getränke- und Essenspreisen sowie die Verlegung der Cocktailbar auf die Empore mit Sitzgelegenheiten. „Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, die wir an dem neuen Konzept verbessern wollen“, erklärte CCS-Prokurist Ralf Kirch. Und nachdem der „Premabüba“ 2014 auf eine so große Resonanz gestoßen ist, überlege man, zukünftig noch eine weitere närrische Party anzugehen.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein