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Saarland-Tourismus setzt auf mehr Gefühl

Das Saarland soll weiter Wanderer anlocken, die Tourismuszentrale will sie aber emotionaler ansprechen. Foto: Saarpfalz-Tourismus

Das Saarland soll weiter Wanderer anlocken, die Tourismuszentrale will sie aber emotionaler ansprechen. Foto: Saarpfalz-Tourismus

Das Saarland ist als Reiseziel „auf einem sehr guten Weg“. Diese Auffassung vertrat gestern die Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Saarland (TZS), Birgit Grauvogel, beim Rückblick auf 2015 und bei der Präsentation der Ziele und Maßnahmen für das Jahr 2016. Erste Rückmeldungen aus den Betrieben „lassen darauf schließen, dass wir gut in das neue Jahr gestartet sind“.

In den ersten elf Monaten von 2015 hätten fast 923 000 Gäste das Saarland besucht (plus 1,9 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,3 Prozent auf knapp 2,8 Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während sich die Wachstumsraten bei den Hotels, Gasthöfen und Ferienwohnungen rund um die Zwei-Prozent-Marke bewegten, haben im vergangenen Jahr viele Camper das Saarland als Urlaubsregion entdeckt. Die Campingplätze meldeten ein Plus von 23,2 Prozent bei den Übernachtungen. „Das hat zwar auch an dem langen und trockenen Sommer gelegen“, meinte Grauvogel. Doch sie verwies auch darauf, dass das Saarland inzwischen über fünf zertifizierte Campingplätze verfüge – unter anderem am Bostalsee, in Losheim am See und in Walsheim.

Regionaler Spitzenreiter ist mit 31 Prozent der Übernachtungen der Kreis St. Wendel mit den Magneten Center Park und Bostalsee. Rund 500 000 Übernachtungsgäste habe allein der Center Park verbucht. Ein überdurchschnittliches Wachstum können auch der Kreis Merzig-Wadern sowie der Regionalverband Saarbrücken vorweisen. Schwer tue sich noch der Saarpfalz-Kreis. Knapp 149 300 Gäste seien aus dem Ausland angereist. Bei ihnen wurden 431 000 Übernachtungen gezählt. Zwei Drittel der ausländischen Saarland-Touristen kommen aus den westlichen Nachbarländern Deutschlands – an der Spitze die Niederlande, gefolgt von Frankreich, Belgien, der Schweiz und Luxemburg.

Auch 2016 will die TZS mit ihren wichtigsten Themen punkten: Wandern, Radfahren, Kultur und Genuss – aber mit mehr Gefühl. „Wir wollen mit unserem Dreiklang ,Entdecken, Erleben, Erinnern‘ stärker die Emotionen ansprechen“, sagt die TZS-Chefin. Aus diesem Grund wurde nicht nur der Internet-Auftritt neu gestaltet, „bei dem Selfies jene Momente widerspiegeln sollen, die beim Saarland-Urlaub in Erinnerung bleiben werden“. Das Internet habe das Nachfrage- und Kommunikationsverhalten der Gäste in den vergangenen vier Jahren „völlig verändert“. 47 Prozent der potenziellen Saarland-Besucher „rufen unsere Angebote inzwischen online ab“. Die Kommunikation mit den Gästen „wird über soziale Medien persönlicher, schneller und direkter“. In Blogs würden die Erlebnisse geschildert. „Schöne Kataloge reichen längst nicht mehr aus.“

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