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Schmelzer Wohnhaus nach Brand unbewohnbar - Erheblicher Sachschaden

Symbolfoto.

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Um 0.22 Uhr ging der Notruf bei der Polizei in Lebach ein: Feuer in einem Wohnhaus in der Pestalozzistraße. Als die Beamten eintrafen, war die Feuerwehr Schmelz bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das Wohnhaus habe lichterloh gebrannt, hieß es. In einem Zimmer im ersten Obergeschoss war das Feuer zu sehen und die Flammen griffen ins Dach über. Die Mieterin im ersten Obergeschoss und das Vermieterehepaar mit Tochter, die im Haus wohnen, haben sich selbst in Sicherheit gebracht. Drei Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Bei den Löscharbeiten sind zwei Feuerwehrleute durch die Decke eingebrochen. Sie konnten nach ambulanter Behandlung vor Ort ihre Arbeiten fortsetzen.

Das zweigeschossige Wohnhaus ist unbewohnbar. Der Schmelzer Bürgermeister Armin Emanuel war vor Ort und hat der Familie seine Hilfe angeboten, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch beim Suchen einer Unterkunft. Der Ortsvorsteher von Schmelz, Günter Huberty: „Wir werden auf jeden Fall eine Lösung finden, die Tochter hat bei einer Freundin übernachtet, die Eltern und die Mieterin sind noch im Krankenhaus.“
Im Einsatz war die Feuerwehr Schmelz, Hüttersdorf und Michelbach. Insgesamt waren, nach Auskunft von Thomas Birringer von der Feuerwehr Schmelz, 50 Mann im Einsatz. Rettungsdienst und Notarzt waren ebenfalls vor Ort. Die Polizei war mit zwei Kommandos aus Lebach und einem Kommando aus Wadern vertreten. Die Löscharbeiten dauerten bis 2.30 Uhr. Nach Auskunft des Leiters der Polizeiinspektion Lebach, Wolfgang Barbian, entstand erheblicher Sachschaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an und werden vom Kriminaldienst Lebach durchgeführt.
© WhatsBroadcast
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