A8 Saarlouis Richtung Luxemburg AS Merzig-Schwemlingen Anschlussstelle gesperrt, Fahrbahnerneuerung, Dauer: 24.04.2018 09:00 Uhr bis 30.05.2018 16:00 Uhr (24.04.2018, 06:36)

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So stellt sich das Saarland auf der Reisemesse ITB in Berlin dar

Ein riesiger Retro-Koffer mit dem Design der 60er Jahre – mit diesem Hingucker wirbt die Tourismuszentrale Saar (TZS) auf der Reisemesse ITB für das Saarland. Der Koffer ist mit Buttons vollgeklebt, so wie es einst bei Reiselustigen üblich war. Auf dem Riesen-Exemplar am Saarland-Stand nutzten die Messe-Besucher die Aufkleber, um die Frage zu beantworten, was sie von einem Kurzurlaub an der Saar erwarten. Wenn sie sich noch vor dem Koffer fotografieren lassen und das Bild auf der Facebook-Seite „Urlaub im Saarland“ posten, können sie bei einem Preisausschreiben einen Wochenend-Urlaub an der Saar gewinnen.

Manche Antworten waren zu erwarten: „Natur, gutes Essen, Shopping“ steht auf einem der Aufkleber, ein weitere Teilnehmer wünscht sich „Massage“ und ein Dritter hat das Saarland in einer anderen Ecke verortet: „Entspannt bei Sonne am Meer liegen“. Der Saarland-Stand ist auf etwa 200 Quadratmeter neu konzipiert. „Offen – mit locker platzierten Wandelementen und großen Fotomotiven“, beschreibt Standmanagerin Joanna Czyrny das Konzept. Die „Berliner Mauer“, wie ein ITBStammgast den Vorgänger- Stand beschrieb, gehört der Vergangenheit an. Vom touristischen Angebot schließt das Saarland „an die bewährten Kombi-Pakete an, wie Wandern und Kulinarik, Golf und Wellness oder Radfahren und Kultur“, sagt TZS-Chefin Birgit Grauvogel. „Allerdings wollen wir mit unserem Angebot stets neue Kundengruppen erreichen.“ Diesmal sind es die Motorrad-Biker. Die neue Zielgruppe hat die TZS auf der Messe Motorburs in Utrecht entdeckt.

Auch dem Thema Familien will sich die TZS stärker widmen. Nur durch einen Besucher- Flur getrennt präsentiert sich die Sportstadt St. Wendel als einzige saarländische Kommune auf der ITB. So erfährt der ambitionierte Langläufer, dass die neue Strecke des Globus- Marathon St. Wendel (27. April) „noch attraktiver ist“. „Die Innenstadt wird stärker in das Laufgeschehen einbezogen, so dass die Besucher mehr davon haben“, sagt Heinz Hoffmann von der Stadtverwaltung. Der Flughafen Saarbücken verspricht sich von der ITB „ebenfalls neue Impulse“, sagt Airport-Chef Thomas Schuck. Es wachse die Zahl der Veranstalter, die Charterflieger für spezielle Angebote mieten und von Ensheim aus starten wollen. So seien bereits Flüge nach Norwegen oder Neapel fest gebucht. Außerdem habe Air Berlin signalisiert, auch künftig „treuer Partner des Flughafens“ zu bleiben. Air Berlin will in diesem Sommer die Balearen- Insel Mallorca elfmal von Saarbrücken aus ansteuern. Stärker beflogen werden auch die Badeorte an der türkischen Riviera (Antalya) – und zwar von Thomas Cook sowie Sun Express.

MEINUNG

Beste Saarland-Werbung

Von SZ-Redakteur Joachim Wollschläger

Wenn das Saarland gerade mit einer großangelegten Werbekampagne auf sich aufmerksam macht, kann es auf eine gute Basis bauen. Denn die beste Werbung für unser Land ist das Land selbst. Wie erfolgreich man dieses vermarkten kann, zeigt die Chefin der Tourismus-Zentrale Birgit Grauvogel bereits seit mehreren Jahren. Immer wieder gelingt es ihr, neue Besucher für das Land zu begeistern. Deshalb ist auch die Präsenz auf der Reisemesse ITB eine gute Saarland-Werbung. Wer hier schon einmal Urlaub gemacht hat, weiß dann auch, wie schön das Saarland ist.
 

Völklinger Hütte stellt ihr Programm vor

Berlin. Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, ist seiner Zeit voraus. Gestern kündigte er auf der ITB eine Veranstaltung an, die noch mehr als ein Jahr Vorlauf hat: Ab dem 29. März 2015 startet auf dem Hüttengelände die Urban Art Biennale mit künstlerisch anspruchsvollen Graffiti- Gemälden. Das frühe Heben des Vorhangs ist sinnvoll. „Viele Veranstalter legen heute schon Reiserouten für die kommende Sommersaison fest“, sagt er. Ganz besonders am Herzen liegt ihm für dieses Jahr die Ausstellung „Ägypten – Götter, Menschen Pharaonen“, die am 25. Juli 2014 startet. Dass die bis zu 6000 Jahre alten Exponate aus dem Museum Egizio in Turin den Weg nach Völklingen finden, hat einen simplen Grund. Grewenig: „Das Museum wird gerade renoviert – und ich kenne die Direktorin gut...“ Schon am 13. April eröffnet im Weltkulturerbe die Ausstellung „25 Jahre deutsch-deutsche Wiedervereinigung“ mit Bildern des Fotojournalisten Helmut R. Schulze. low
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