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Sohn findet Mutter tot in der Badewanne

Saarbrücken. Bereits am Donnerstag wurde in Saarbrücken eine 48 Jahre alte Frau von ihrem 17-jährigen Sohn tot in der Badewanne entdeckt. Das gab die Polizei am Samstag bekannt. Der Ehemann wird verdächtigt, die Frau umgebracht zu haben.

Wie die Polizei mitteilte, wurden bei der Obduktion der Leiche in der Rechtsmedizin in Homburg „massive Verletzungen im Bereich des Hinterkopfes und im Halsbereich“ festgestellt. Die Ermittlungen der neunköpfigen Mordkommission „Hirte“, die bei der Kriminalpolizeiinspektion eingerichtet wurde, ergaben einen Tatverdacht gegen den 52-jährigen Ehemann der Getöteten. Er wurde vorläufig festgenommen und am Samstag dem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Lerchesflur gebracht.

Zum Tatort machte die Polizei bislang keine Angaben. Es liefen noch besondere Ermittlungen, Angaben zur Tatörtlichkeit müssten daher vertraulich behandelt werden, sagte Polizeidirektor Peter Becker auf Anfrage. Der Name der Mordkommission („Hirte“) deutete jedoch auf die „Hirtenwies“, eine Straße auf der Folsterhöhe in Alt-Saarbrücken, hin. Anwohner der Hirtenwies 29 berichteten der SZ, vor dem Haus habe am Donnerstag ein Notarztwagen gestanden.

Nachbarn sagten, dass im vierten Stock des Hochhauses Frau K., eine langjährige Bewohnerin, tot aufgefunden worden war. Die Sanitäter hätten am Donnerstag erfolglos versucht, die Frau wiederzubeleben. Sie wurden von der Polizei ebenfalls befragt.

Polizeidirektor Peter Becker sprach von „einigen Unklarheiten“. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in Saarbrücken war am Samstag versiegelt. Nichts deutete von außen auf eine Gewalttat hin. Mit Ausnahme der Banderole der Polizei am Türschloss. bub

© WhatsBroadcast
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