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St. Ingberter Oktoberfest ließ drei Tage den Marktplatz beben

Die musikalischen Anheizer, am Freitag erstmalig die Partyband W.I.P.S. und am Samstag „Frontal Party Pur“, hatten mit ihrer Stimmungsmusik leichtes Spiel. Schnell ließen sich die Gäste in Krachlederne oder Dirndl gekleidet zum Mitsingen animieren. Bereits am ersten Tag des Festes kurz nach 20 Uhr tanzten die Partygänger ausgelassen vor der Bühne, standen auf den Tischen oder zumindest auf den Bänken. Sogar Männer ließen die Hüften kreisen.

Wollte man im Saarland feiern, war man in diesen beiden Nächten in St. Ingbert goldrichtig. Wer am nächsten Tag keinen schweren Kopf hatte, hatte vom Mitsingen mindestens eine angeschlagene Stimme oder glühende Hände vom Mitklatschen. Am unverfänglichsten war da wohl das Schunkeln. Hier kamen sich auch völlig fremde Sitznachbarn näher. Selbst bei Bekannten, die man in den Reihen hin und wieder ausmachte, musste man zweimal hinschauen. Stilecht gekleidet und manche Frau mit dem unvermeidlichen Flechtkranz auf dem Kopf, der Herr mit Hut. Aber nicht irgendeinem, ein Edelweiß, Gamsbart oder anderes Accessoire daran durfte es schon sein. Das Oktoberfest ließ auch so manchen Stress im Job vergessen. Mindestens ein Minister und Bundestagsabgeordneter wurden gesichtet, die den Anzug gegen das obligatorische karierte Hemd und Lederbuxen getauscht und sich unters Partyvolk gemischt hatten. Das war eben ein Fest für Jedermann. Mancher, der den Inhalt eines Glases Bier „maßlos“ unterschätzt hatte, musste schon eher heim. Und wem die Party zu spät über die Bühne ging, der kam vielleicht am Sonntagmorgen beim Trachtenumzug mit anschließender Zeltgaudi auf seine Kosten.

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