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St. Ingberts neue Weihnachts-Beleuchtung kostet 80 000 Euro

Zeitgerecht, weil es sich natürlich um ein LED-System handelt. „Wir wollten eine Beleuchtung, die der Biosphärenstadt St. Ingbert gerecht wird, dass sie modern und energetisch sparsam ist“, sagt der Vorsitzende von Handel und Gewerbe, Nico Ganster, im Gespräch mit unserer Zeitung. Die alte Weihnachtsbeleuchtung war 30 Jahre alt. Vor allem sind jetzt wirklich alle Stadtteile mit Weihnachtsbeleuchtung ausgestattet. Vorher gab es in Rentrisch keine Illumination. Das ist jetzt Geschichte.

Wer seit vergangenem Samstag im kleinsten Stadtteil durch die Untere Kaiserstraße fährt, sieht Mastbeleuchtung, wenn auch noch nicht „scharfgeschaltet“. Durch eine Begrünung sind die Leuchtmittel auch am Tage gut sichtbar, so auch in Oberwürzbach und Hassel (hauptsächlich am Markt). In Rohrbach gibt es keine Mastleuchten, in diesem Stadtteil wird mit Abspannungen gearbeitet. „Schwerpunktmäßig wird an der Hauptkreuzung, der Drehscheibe, beleuchtet.

Es wird eine Kugel mit einem Durchmesser von zwei Metern geben, dazu Schweife. Auch haben wir zwei Abspannungen mit Sternen“, berichtet Ganster. In der St. Ingberter Innenstadt wird es 42 straßenüberspanndende Beleuchtungen geben – in der Fußgängerzone, der Ludwigstraße, der Kaiserstraße und einem Stück der Alten Bahnhofstraße. „Nach Totensonntag beginnen wir mit der weihnachtlichen Illumination, und zwar bis zum Dreikönigstag im neuen Jahr“, so Ganster weiter. Aufgehängt und später eingelagert wird die Beleuchtung von der Trierer Firma Wöffler, bei der die St. Ingberter die Weihnachtsbeleuchtung auch gekauft haben. „Auch in den nächsten Jahren wird sich die Firma um Aufhängung ein Einlagerung kümmern. Einen Vertrag zu gleichen Konditionen (Aufhängung und Einlagerund kostet jährlich zirka 14 000 Euro – vorher hat das Ganze jährlich um die 20 000 Euro gekostet) haben wir über drei Jahre geschlossen“, so Ganster. In dieser Leistung ist auch enthalten, dass die Firma Wöffler den Weihnachtsbaum vor der Engelbertskirche schmückt und mit Beleuchtung ausstattet und eine Kastanie in der Pfarrgasse mit LED-Lämpchen versieht. Die Mitarbeiter des Bauhofes kümmern sich um die Bäume in den Stadtteilen.

Bis jetzt hat der städtische Bauhof die komplette und aufgrund der alten Beleuchtung sehr viel aufwändigere Montage übernommen. Die Mitarbeiter beschäftigten sich jährlich mit 3000 Glühbirnen und mussten obendrein jedes Jahr um die 1000 Birnen austauschen. Damit ist jetzt Schluss.

„Mit der neuen Beleuchtung sparen wir auch Energiekosten“, sagt Hubert Wagner von den St. Ingberter Stadtwerken. Bisher wurden jedes Jahr 6500 Euro für den Energieverbrauch berappt. „Künftig haben wir einen Verbrauch von knapp 1000 Euro bei einer Brenndauer von 420 Stunden“, so Wagner abschließend

AUF EINEN BLICK

St. Ingbert hat eine neue Weihnachtsbeleuchtung. Diese hat 80 000 Euro gekostet, darin enthalten sind das einmalige Aufhängen und die Einlagerung.

Auch der kleinste Stadtteil Rentrisch hat mit einer begrünten Mastbeleuchtung nun eine eigene Weihnachtsbeleuchtung. ywi

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