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Statt der Krone Selbstvertrauen gewonnen: Türkismühlerin schafft es bei Miss-Wahl nicht aufs Treppchen

Sina Marx (links) ist Miss Saarland 2016 - zur Miss Deutschland wurde am Samstag (20.02.2016) im Europa-Park Rust eine Andere...

Sina Marx (links) ist Miss Saarland 2016 - zur Miss Deutschland wurde am Samstag (20.02.2016) im Europa-Park Rust eine Andere...

Am Ende hatte Lena Bröder bei der Miss-Germany-Wahl am Samstagabend im Europa-Park Rust die Nase vorn. Miss Westdeutschland setzte sich gegen 23 Kandidatinnen durch und darf sich nun neben dem begehrten Titel über einen Jaguar XE für ihr Amtsjahr, eine Armbanduhr im Wert von 7000 Euro sowie diverse PR-Termine im In- und Ausland freuen.

Eine gute Figur im badischen Rust bei Freiburg machte auch die amtierende Miss Saarland Sina Marx. Die 22-Jährige aus Türkismühle schaffte es nicht aufs Siegertreppchen. Dennoch war die Business-Administration-Studentin mit dem Verlauf des Glamour-Events keineswegs unzufrieden: „Es hat viel Spaß gemacht. Insgesamt war das einfach eine tolle Erfahrung. Klar, ein bisschen enttäuscht ist man schon. Aber es bleibt das super Gefühl, es soweit geschafft zu haben“, sagte die junge Frau nach der Wahl.

Zuvor hatte sie sich in Abendgarderobe, in Bade-Mode und während der Interview-Runde dem Publikum und der Promi-Jury präsentiert. Unter anderem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach , Schönheits-Chirurg Professor Werner Mang , Schauspielerin Tina Ruland, TV-Anwalt Ingo Lenßen, die frühere Miss Germany Doris Schmidts oder Musikproduzent Ralph Siegel nahmen die jungen Damen auf dem Laufsteg genauer unter die Lupe. In einem „Beauty Camp“ auf Fuerteventura wurden die 24 jungen Frauen auf den Wettbewerb, der bereits seit 1927 veranstaltet wird, intensiv vorbereitet. Laufen, Posen, Knigge-Kurs, Shootings, Make-Up, Pressetraining oder Choreografie standen während der zehn Tage auf dem Programm. Angeleitetet wurden die Landessiegerinnen von Benimm-Trainerin Ines Klemmer von der Miss Germany Corporation.

Insgesamt waren die Mädchen fast drei Wochen zusammen. „Das war eine prima Vorbereitung, ich habe zweifellos sehr viel gelernt. Insgesamt war das eine durch und durch positive Erfahrung. Das hat mein Selbstvertrauen unheimlich gestärkt“, betonte die 1,68 Meter große Braunhaarige mit den grünen Augen. In ihrer Freizeit reist, kocht und backt die 22-Jährige gerne. Aber auch Fitness ist angesagt, wie sie der Jury und dem Saal-Publikum während der Interview-Runde auf der Showbühne verriet. Ihr Motto lautete: „Ich habe noch viel vor, das könnt ihr mir glauben.“
 

Feiern bei der After-Show-Party

Dem viel zitierten Zickenkrieg hinter den Kulissen eines Schönheitswettbewerbs erteilte die amtierende Miss Saarland eine deutliche Absage. „Wir haben uns eigentlich alle sehr gut verstanden. Klar, wir haben unterschiedliche Charaktere. Aber insgesamt hat das sehr gut gepasst und war ganz locker“, sagte Marx. Begleitet wurde sie ins Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz von ihren Eltern, Cousine, Tante und ihrem Freund.

Im Vorfeld der Wahl hatten sich rund 5100 Schönheiten im Alter von 17 bis 27 Jahren bei den Landeswahlen Hoffnung auf die Krone gemacht. Aber nachdem der erste Stress nach dem Grande Finale Samstagnacht abgefallen war, war erst einmal Party angesagt. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen enterte Sina Marx die After-Show-Party im glamourösen Ambiente des Clubs im Europa-Park. Zuvor hatte unter anderem der irische Sänger und frühere Grand-Prix-Gewinner Johnny Logan das Publikum unterhalten. Und im Party-Trubel der Nacht und im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf dem Tanzparkett war ohnehin egal, wer es ganz nach oben auf den Thron geschafft hat.  
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