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Studie: Saarbrücken, Saarlouis und Homburg sind Einkaufsmagneten

Symbolbild

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Der saarländische Einzelhandel macht gute Geschäfte mit Kunden aus den Nachbarregionen. Insbesondere aus Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg fließt Kaufkraft ins Saarland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersicht der Marktforscher des Nürnberger Unternehmens MB-Research, wie die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes (IHK) mitteilt e.

„Die Daten unterstreichen die Attraktivität des saarländischen Einzelhandels“, bewertete IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse. „Für Kunden aus Lothringen und Luxemburg sind das günstige Preisniveau und die schnelle Erreichbarkeit wichtige Argumente für eine Shoppingtour ins Saarland.“ Daher warnte er vor der Einführung von Grenzkontrollen. „Wartezeiten an den Grenzen würden unsere Nachbarn vor eine Geduldsprobe stellen und hätten spürbare Umsatzrückgänge im saarländischen Einzelhandel zur Folge“, so Klingen.

Im Einzelnen zeigen die Marktdaten der Kammer, dass vor allem die Städte Saarbrücken , Saarlouis und Homburg Einkaufsmagneten sind. Mit einem Einzelhandelsumsatz von 1,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr liegt die Landeshauptstadt demnach an erster Stelle, gefolgt von Saarlouis (515 Millionen Euro) und Homburg (444 Millionen Euro). In zwölf von 38 Städten und Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern wird der Erhebung zufolge mehr Umsatz erzielt, als die dort wohnende Bevölkerung an einzelhandelsrelevanter Kaufkraft zur Verfügung hat.

Im Ländervergleich schneidet das Saarland deutlich besser ab als Rheinland-Pfalz. Aber auch dort gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft zum Saarland Städte , die deutliche Kaufkraftzuflüsse haben: etwa Trier, Zweibrücken und Kaiserslautern. Daher seien die saarländischen Städte gefordert, weiterhin die Einkaufsqualität zu verbessern, sagte Klinge n.

© WhatsBroadcast
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