A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis Zwischen AS Saarlouis-Lisdorf und Tankstelle mit Kiosk Saarlouis Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn Fußgänger (18:49)

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Tabuthema häusliche Gewalt: Hier gibt es im Regionalverband Hilfe

So könnten die Spezialistinnen in der Beratung Wege aus der Notsituation aufzeigen und weitere Hilfen vermitteln. Der Regionalverband Saarbrücken finanziert über seine Projektförderung verschiedene Hilfsangebote in diesem Bereich.

Über 20 000 Euro erhält zum Beispiel die Notrufgruppe für vergewaltigte und misshandelte Frauen für ihren „Frauennotruf Saarland“. Die dortigen Mitarbeiterinnen hören zu, informieren und vermitteln weiter an spezialisierte Stellen, zum Beispiel im ärztlichen oder psychologischen Bereich. Wie der Frauennotruf werden auch die Frauenhäuser der Awo zusammen mit dem Land und den anderen Landkreisen finanziell unterstützt. Frauenhäuser bieten betroffenen Frauen und ihren Kindern Schutz, Unterkunft, Beratung und Unterstützung.

Peter Gillo: „Diese und andere Hilfeangebote sind vielleicht noch zu wenig bekannt oder es gibt immer noch eine emotionale Hürde, sich auch an diese Stellen zu wenden. Leider ist häusliche Gewalt immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema.“

Nicht nur Frauen, sondern auch Kinder werden Opfer häuslicher Gewalt oder sexueller Übergriffe. Auch hier fördert der Regionalverband Hilfeangebote, zum Beispiel die Beratungsstellen „Nele“ gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen, „Phoenix“ gegen sexuelle Ausbeutung von Jungen oder die „SOS-Kinderschutz und Beratung Saar“. red

AUF EINEN BLICK

Folgende Notrufnummern gibt es im Regionalverband: Frauennotruf Saarland, Tel. (06 81) 3 67 67.

Frauenhaus in Saarbrücken, Tel. (06 81) 99 18 00.

Nele, Tel. (06 81) 3 20 58. Phoenix, Tel. (06 81) 7 61 96 85 oder (0681) 96 03 15.

SOS-Kinderschutz und Beratung Saar, Tel. (06 81) 91 00 70. red

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