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Tennis: Benjamin Becker erreicht Halbfinale in 's-Hertogenbosch

's-Hertogenbosch. Es war, als wäre Benjamin Becker eine große Last von den Schultern gefallen. "Jetzt ist der Druck völlig weg", meinte der saarländische Tennisprofi erleichtert, nachdem er beim Rasenturnier im niederländischen 's-Hertogenbosch das Halbfinale erreicht hatte. Mit 6:3 und 6:1 hatte er gerade den Kornwestheimer Simon Greul vom Platz gefegt und sich damit einen Tag nach seinem 29. Geburtstag eines der schönsten Geschenke selbst gemacht. "Ich wollte hier unbedingt gut spielen und nicht gleich in der ersten Runde rausfliegen", sagte das Geburtstagskind zufrieden.

Der Hintergrund: Im vergangenen Jahr hatte der Orscholzer an gleicher Stelle als Qualifikant seinen ersten Titel auf der ATP-Profi-Tour gefeiert. Diese insgesamt 262 Weltranglistenpunkte galt es nun zu verteidigen, ansonsten wäre Becker vor den am Montag beginnenden All England Championships in Wimbledon von Rang 48 auf einen Rang jenseits der 80 zurückgefallen.

"Alles was jetzt noch kommt, ist für mich Bonus"

Die Halbfinal-Teilnahmen hier und vor Wochenfrist in Halle bringen nun ähnlich viele Punkte. "Das ist gut gelaufen. Jetzt kann ich beruhigt in die zweite Jahreshälfte starten. Alles was jetzt noch kommt, ist für mich Bonus", freute sich Becker. Doch noch ist die Rasen-Saison nicht beendet - und der Saarländer hat noch einiges vor: Den Titel in Holland verteidigen und dann in Wimbledon eine gute Leistung abliefern. In 's-Hertogenbosch steht ihm auf dem Weg ins Finale heute nur noch der Serbe Janko Tipsarevic im Weg. Den kennt Becker gut, schließlich spielen die beiden zusammen in Mannheim in der deutschen Bundesliga. Becker erwartet ein hartes Match: "Wir spielen ähnlich, haben beide einen guten Aufschlag. Das wird interessant." Vor allem aufgrund der Art und Weise, wie Becker zurzeit auftritt, gilt er jedoch als Favorit.

Glück und Selbstvertrauen für Wimbledon

Ebenfalls heute findet in London die Auslosung für Wimbledon statt - bei einem günstigen Los traut sich Becker auch dort einiges zu: "Ich bin gut in Form, ich fühle mich auf dem Platz sehr wohl und habe viel Selbstvertrauen." Bisher ist Becker in Wimbledon aber nie über Runde zwei hinausgekommen. Mit der nötigen Lockerheit könnte er nun aber auch dort für Furore sorgen - wie einst sein berühmter Namensvetter Boris.

Barrois ausgeschieden

Kristina Barrois aus Urexweiler hat trotz einer guten Leistung eine Überraschung gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste Justine Henin verpasst. Barrois unterlag in 's-Hertogenbosch der an Nummer eins gesetzten Belgierin mit 5:7 und 3:6.
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