L132 zwischen Baltersweiler und St. Wendel Veranstaltung, beide Fahrtrichtungen gesperrt, eine Umleitung ist eingerichtet, bis 22.07.2018 ca. 22:00 Uhr (20.07.2018, 20:18)

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Tierschützer greifen Jäger an

Seit Jahren, so macht Blank deutlich, kämpfe er gegen Verstöße von Jägern. Er habe schon unzählige Anzeigen erstattet. Meistens hielten sich Jäger danach ein paar Wochen an die Gesetze, machten danach aber wieder ungehindert weiter. Vor allem beim Anlocken des Wildes, weidmännisch spricht man vom Kirren, verstießen die Jäger immer wieder gegen geltende Landesverordnungen. Mal gebe es eine offene Kirrung, in manchen Kirrkästen habe er auch schon Hunde- oder Katzenfutter gefunden. Oftmals lägen auch auf den Kirrflächen ganze Brote oder sogar Kaffeestückchen.

Dabei dürfe nur verdeckt gekirrt werden. Das heißt: Die Gefäße müssen abgedeckt sein und dürfen dann auch nur mit Mais, Kartoffeln oder Äpfeln gefüllt werden. Oft würden sogar Autoreifen oder Plastik-Blumentöpfe als Kirrgefäße genutzt, sagt Blank. Zudem werde Schwarzwild oft mit Abfällen aller Art in der Nähe von Gärten angelockt. Da sei es kein Wunder, wenn Wildschweine dann früher oder später auch in den Gärten nach Nahrung suchen würden, meint Blank.  Und ergänzt, er habe Verstöße gegen die Verordnung für das Kirren mit Fotos dokumentiert.

Unterstützung bekommt der Sulzbacher Thomas Blank von Hartmann Jenal, dem Vorsitzenden des neuen Vereins Wildtier & Artenschutz. Es sei eine Tatsache, dass die Jäger die Wildschweine mit illegalen Mitteln, sprich mit Abfällen, anlocken, bestätigt Jenal. Die ehemals traditionelle Jagd sei heute nicht mehr zeitgemäß, sei nur noch eine Art "Blutsport" für einige wenige Privilegierte, fügt er hinzu.

© WhatsBroadcast
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