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Toto-Chef will von Rücktritt nichts wissen

Saarbrücken. Jürgen Schreier, Saartoto-Geschäftsführer und Ex-Kulturminister (CDU), hat die Forderung des Grünen-Generalsekretärs Markus Tressel nach seinem Rücktritt im Zuge der Affäre um den Vierten Pavillon zurückgewiesen. „Ich habe einen Vertrag und habe die Absicht, diesen Vertrag zu erfüllen“, sagte Schreier gestern der SZ.

Bereits am Sonntag hatte Tressel Schreier den Rückzug von allen Posten nahegelegt, weil der CDU-Politiker „maßgeblich für die Entwicklung des Projektes mit all seinen Geburtsfehlern verantwortlich gewesen“ sei. Grünen-Chef Hubert Ulrich stützte diese Position gestern vor Journalisten und sprach von einer „gehörigen Mitverantwortung Schreiers“ an der überteuerten Museumserweiterung. Die Grünen-Forderung stelle allerdings nicht die Zusammenarbeit in der Jamaika-Koalition in Frage. Der Landesvorstand der Grünen wollte gestern am späten Abend ein Positionspapier zum Vierten Pavillon verabschieden, das heute vorgestellt werden soll.

CDU-Innenpolitiker Günther Becker warnte derweil davor, die Arbeit des Untersuchungsausschusses vorwegzunehmen. „Ich halte nichts davon, was Tressel gemacht hat“, kritisierte Becker den Vorstoß des Grünen-Bundestagsabgeordneten.
Der Untersuchungsausschuss zum Vierten Pavillon soll nach Angaben der Fraktionen morgen im Landtag auf Antrag der Linken und der SPD eingesetzt werden. Als Vorsitzender werde der CDU-Parlamentarierer Tobias Hans gehandelt, sagte Becker. Die Linken melden allerdings auch Ansprüche auf den Vorsitz an, erklärte deren Landesvorsitzender Rolf Linsler gestern. pg

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