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Trio mit saarländischer Frontfrau will zum Eurovision Song Contest

„Genau wie der Eurovision Song Contest wollen wir Menschen aus verschiedenen Ländern mit unserer Musik verbinden. Das ergibt sich aus unserer Vita“, sagt Ela, Frontfrau des Trios „Elaiza“. Ela wurde als Elzbieta Steinmetz in der Ukraine geboren, zog nach Polen, kam mit acht Jahren ins Saarland. Noch immer wohnt sie in Schiffweiler, arbeitet aber mittlerweile in Berlin. In ihrer Musik verbindet die Gruppe osteuropäischen Folk mit modernen Popmelodien. Ob sie sich damit die Fahrkarte zum Finale des europäischen Musik-Wettbewerbes am 10. Mai in Dänemark sichern können, entscheidet sich am morgigen Donnerstag, 20.15 Uhr. Dann überträgt die ARD die deutsche Vorentscheidung live aus Köln.
Fest steht: Die Konkurrenz ist groß. Unter den acht Bewerbern sind mehrere Künstler, die im Gegensatz zu „Elaiza“ bereits einige Charterfolge landen konnten. Die bekannteste Band aus dem deutschsprachigen Raum ist Unheilig. Ihre Alben und Hits wie „Geboren um zu leben“ verkauften sich millionenfach. Frontmann „Der Graf“ würde Deutschland gerne mit einem Lied in seiner Muttersprache vertreten. Seine Fans werden beim Vorentscheid sicherlich tatkräftig für ihn stimmen. Das gilt auch für die Anhänger der Shanty-Rock-Gruppe Santiana. Ob sie auch international eine Chance haben, ist jedoch umstritten.

Andere Teilnehmer sind dagegen bereits europaweit erfolgreich. So erreichten The Baseballs von Norwegen bis nach Spanien den ersten Platz der Charts. Nun will die Band beweisen, dass Rock ’n’ Roll perfekt zum Eurovision Song Contest passt. Pop-Sängerin Oceana machte sich 2010 mit ihrem offiziellen Titelsong zur Fußball-Europameisterschaft im Ausland einen Namen. Doch wie das Beispiel der Dance-Formation Cascada gezeigt hat, ist internationale Bekanntheit kein Garant für ein gutes Finalergebnis. Cascada belegte im Finale 2013 nur Platz 21.

Damit sich solche Pleiten nicht wiederholen, sollen nun allein die TV-Zuschauer ihren Favoriten küren. „Um sowohl den richtigen Künstler, als auch das beste Lied nach Kopenhagen zu schicken“, so ARD-Unterhaltungs-Koordinator Thomas Schreiber, werde am Donnerstag gleich drei Mal abgestimmt.

Jan Feddersen, ein Song-Contest-Experte der ARD, glaubt, dass Elaiza zur größten Konkurrenz der etablierten Künstler wird. Ihr Song sei „der beste deutsche Titel seit ,Satellite’“, mit dem Lena 2010 das Finale gewann.


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