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Trotz Kälte: Projekt Stadtmitte schreitet voran

So sah es noch im Juli an der Berliner Promenade aus. Trotz des nahenden Winters und bereits frostiger Temperaturen  wird an Saarbrückens Stadtmitte-Baustellen fleißig gearbeitet.

So sah es noch im Juli an der Berliner Promenade aus. Trotz des nahenden Winters und bereits frostiger Temperaturen wird an Saarbrückens Stadtmitte-Baustellen fleißig gearbeitet.

Saarbrücken. Saarbrücken fröstelt. Es ist knackig kalt – obwohl der Winteranfang offiziell noch über einen Monat auf sich warten lässt. Ein Umstand, der das Bauteam des Großprojektes Stadtmitte am Fluss aber nicht besonders stört. Ganz im Gegenteil: Da es nicht regnet, kann eifrig weitergebaut und einige Bauvorhaben können noch dieses Jahr abgeschlossen werden. „So richtig gefährlich ist Frost sowieso nur für empfindliche Materialien wie die technische Ausrüstung“, weiß Mathias Kurz, Projektleiter Stadtmitte am Fluss.

Sobald die Temperaturen langfristig unter Null sinken, werden alle technischen Gerätschaften in ein Zwischenlager verfrachtet. Momentan dient der bereits ausgebaute Teil unter der Treppe am Promenadenufer als Lagerraum. Dort sollen bald neue Parkplätze entstehen. Doch bis der Frost tatsächlich einsetzt, vergeht die Bauzeit nicht ungenutzt. „Wir versuchen noch vor dem tatsächlichen Wintereinbruch so viele frost- und nässeempfindliche Arbeiten wie möglich abzuschließen“, sagt Kurz weiter.

Erdreich wird ersetzt

Dies seien vor allem Dichtungsarbeiten oder die Arbeiten unterhalb des Promenadenstegs. Dort wird momentan altes Erdreich durch neues ersetzt, das widerstandsfähiger und belastbarer ist. „Das alte Erdreich ist für eine dauerhafte Nutzung nicht geeignet, weil es durch seine Beschaffenheit nicht so gut verdichtet werden kann“, erklärt der Projektleiter. „Bei Regen sind diese Arbeiten nicht möglich.“

Bei vielen der Baustellen rund um die Stadtmitte am Fluss wird deshalb gearbeitet, so lange es geht. Wenn sich das Wetter hält, beginnen vielleicht noch in diesem Jahr die Schlosserarbeiten am Promenadenufer, für die die Ausschreibung läuft. Als schmucke Verkleidung für den Steg sollen spezielle Garagentore aneinander geschweißt und im Anschluss Löcher ins Metall gebohrt werden, die von weitem ein maritimes Bild ergeben. Auch die Schalungsarbeiten an der neuen Treppe gehen weiter und können, wenn alles gut läuft, noch 2011 abgeschlossen werden. Am Drescher Haus sind die letzten Überbleibsel der Abrissarbeiten weggeräumt, ein neues Geländer an der oberen Berliner Promenade soll bald folgen, damit man unbeschadet passieren kann.

Der Bau der Überdachung für den neu geschaffenen Platz startet erst, wenn die Textilhandelskette Primark mit ihren Baumaßnahmen soweit ist. „Ansonsten ist die Gefahr zu groß, dass das Dach beschädigt wird. Deshalb bereiten wir im Moment nur die Arbeiten vor“, berichtet Kurz.

Kopfbauwerk verschiebt sich

Doch selbst wenn der Frost kommt, ist an der Berliner Promenade noch genug zu tun. Dann kann sich dem Innenausbau gewidmet werden. Und auch fürs Frühjahr stehen schon jetzt genügend Projekte in den Startlöchern. So sind die Ausschreibungen für den Bau der Foliendächer in den Nebenstraßen Am Steg und Ufergasse beendet, es muss aber noch auf die Vertragsabschlüsse mit den Grundstückseigentümern gewartet werden. „Das dauert sicher noch bis nächstes Jahr“, glaubt Mathias Kurz. Der Innenausbau des Kopfbauwerkes an der Promenade verschiebt sich ebenfalls bis ins kommende Jahr: „Die Ausschreibungen laufen noch und da die Arbeiten an Wasser- und Elektroanschlüssen frostempfindlich sind, klappt das möglicherweise in diesem Jahr nicht mehr.

“ Ebenso bekommt die obere Promenadenzone im Frühjahr ein neues Gesicht: Der Bodenbelag wird erneuert.

© WhatsBroadcast
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