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Trotz Niederlage gegen Serbien: Beckenbauer glaubt an DFB-Elf

«Ich bin sicher, wir kommen weiter! Wir haben es gegen Ghana selbst in der Hand. Und unter Druck sind wir immer noch am stärksten», erklärte der ehemalige DFB-Teamchef Franz Beckenbauer in seiner «Bild»-Kolumne. Auch Bastian Schweinsteiger & Co. sind weiter fest von einem Weiterkommen überzeugt. «Ich habe keine Zweifel. Wir haben jetzt eine Drucksituation. Vor einer Woche wurden wir hochgelobt, jetzt stehen wir anders da. Wir müssen den Kopf schnell freibekommen und uns ganz gezielt auf Ghana vorbereiten», sagte Vize-Kapitän Schweinsteiger.

"Dieser zweite WM-Auftritt war absolut in Ordnung"

«Wir sollten jetzt nicht in Hektik verfallen. Denn trotz der 0:1- Niederlage sage ich: Deutschland hat gegen Serbien ein gutes Spiel gezeigt. Das Spiel nach vorn war gut, das Spielverhalten war gut, die Spielauffassung war gut - dieser zweite WM-Auftritt war absolut in Ordnung», bemerkte Schalke-Trainer Felix Magath im «Hamburger Abendblatt». Dass es trotzdem nicht mal zu einem Unentschieden gelangt hat, habe «auch etwas mit fehlendem Glück zu tun, denn die Chancen waren vorhanden», sagte Magath.

Zu einer ähnlichen Einschätzung gelangt der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld. «Deutschland ist nervenstark. Jogi Löw wird die Mannschaft so einstellen, dass sie sich ohne Probleme für das Achtelfinale qualifizieren wird», sagte der ehemalige Trainer von Bayern München und Borussia Dortmund im Schweizer WM-Quartier in Vanderbijlpark. «Die Moral ist intakt. Deutschland hat selbst mit zehn Mann nicht schlecht ausgesehen gegen die Serben», meinte Hitzfeld.

Kein Grund in Panik verfallen

Für Beckenbauer war die Euphorie nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen Australien «ohnehin etwas zu aufgedreht». Genauso wenig gebe es jetzt Grund, in Panik verfallen. «Ich warne davor, die Mannschaft gegen Ghana umzukrempeln. Das wäre übertrieben.» Letztlich könne man die Niederlagen gegen die Serben auf drei Szenen zurückführen: den Platzverweis für Miroslav Klose, die Abwehrschwäche links vor dem Gegentor und den verschossene Elfmeter von Lukas Podolski.

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