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Unfallverursacher greift auf der Polizeiwache zum Drogentütchen

Symbolfoto.

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Es muss am Sonntag (31.01.2016) gegen 17 Uhr so gescheppert haben, dass gleich mehrere Zeugen bei der Polizeiinspektion (PI) Alt-Saarbrücken anriefen. Der Unfallbericht der PI hat es in sich. Er beginnt mit der heftigen Kollision. Ein Auto war auf dem Weinbergweg gegen eine Pflanzinsel gekracht. Vier junge Männer stiegen aus und entfernten die Kennzeichen. Der Wagen rollte wieder an. Schon an der Einmündung Theodor-Heuss-Straße war an eine Weiterfahrt mit dem kaputten Auto nicht mehr zu denken. Danach suchten drei der Insassen zu Fuß das Weite. Ein Mann war noch an Ort und Stelle, als die Polizisten eintrafen.

Zeugen machten den „erkennbar alkoholisierten“ 24-jährigen unter anderem wegen eines blau eingegipsten Unterarms „zweifelsfrei“ als Fahrer des Unfallwagens aus. Um der Festnahme zu entgehen, schlug der Saarbrücker nach einigen Minuten mit dem Ellenbogen um sich. Die Polizisten mussten ihn überwältigen, ehe es ab auf die Wache ging. Dort beleidigte der Betrunkene die Beamten. Als er sich unbeobachtet glaubte, holte er ein Tütchen mit einem weißen Pulver heraus, das er wie Kokain durch die Nase inhalierte. Es handelt sich nach Einschätzung der Ermittler vermutlich um das aufputschende Amphetamin. Reste des Pulvers sind sichergestellt.

Um den 24-Jährigen von weiteren Straftaten abzuhalten, musste er „aufgrund des fortdauernden aggressiven Verhaltens“ in eine Gewahrsamszelle.

© WhatsBroadcast
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