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Verstärkungen sollen Öffnung der Fechinger Talbrücke ermöglichen

Auf schmalem Fundament ruhen die Pfeiler der gesperrten Fechinger Talbrücke. Das wird jetzt sichtbar, nachdem die Verkleidung im Zuge der Sanierung abmontiert ist. Für den geplanten Neubau der Brücke rechnet das Verkehrsministerium inzwischen mit einer Dauer von „acht Jahren plus X“. Die reine Bauzeit liege bei zwei bis drei Jahren, sagte ein Sprecher. Allerdings dauert die Planungsphase bei solchen Bauwerken in der Regel acht Jahre. > Foto: B&B

Auf schmalem Fundament ruhen die Pfeiler der gesperrten Fechinger Talbrücke. Das wird jetzt sichtbar, nachdem die Verkleidung im Zuge der Sanierung abmontiert ist. Für den geplanten Neubau der Brücke rechnet das Verkehrsministerium inzwischen mit einer Dauer von „acht Jahren plus X“. Die reine Bauzeit liege bei zwei bis drei Jahren, sagte ein Sprecher. Allerdings dauert die Planungsphase bei solchen Bauwerken in der Regel acht Jahre. > Foto: B&B

. Ab heute werden die zehn Stützpfeiler der gesperrten Fechinger A 6-Talbrücke verstärkt. Dies geschehe im Vorgriff auf die eigentlichen Verstärkungsarbeiten, um bereits jetzt ein möglichst hohes Sicherheitsniveau zu erreichen, erklärte gestern Verkehrsministerin Anke Rehlinger ( SPD ) der SZ. Im Innern der Pfeiler würden Stahlelemente angebracht, die nach den Berechnungen der Statiker zusätzlich zur Verringerung des Eigengewichts die Stabilität des Bauwerks wesentlich verbesserten, sagte Rehlinger. Diese Verstärkung sei zwingend notwendig für eine Teilöffnung der Talbrücke für den Pkw-Verkehr ab Mitte Mai. Die Überprüfung der statischen Berechnungen durch einen zweiten Gutachter laufe derweil weiter auf Hochtouren. Bereits in der vergangenen Woche war dessen Fazit erwartet worden, nachdem der erste Gutachter grünes Licht gegeben hatte. „Die bisherigen Resultate zeigen, dass der Plan einer Teilöffnung für den Pkw-Verkehr realistisch ist“, sagte Rehlinger. Der Termin „Mitte Mai“ könne noch erreicht werden, so die Vize-Regierungschefin. Wenn alles so laufe wie vorgesehen, könne ab Jahresende wieder Lkw-Verkehr über die Brücke fließen. Der Neubau werde dann in den nächsten mindestens acht Jahren „nicht zu wesentlichen Behinderungen führen“. „Vollsperrungen sollen ganz vermieden werden“, so Rehlinger. Der Verkehrsclub ADAC Saarland forderte unterdessen die Sperrung der A 6 ab Kreuz Neunkirchen für den Lkw-Verkehr, um die Anwohner auf den Umleitungstrecken zu entlasten. Der Schwerlastverkehr müsste über die A 8 und A 623 nach Saarbrücken oder weiter über die A 8 und die B 269 neu nach Frankreich fahren. Auch aus Richtung Frankreich und Saarlouis solle die Umfahrung deutlicher durch die Autobahnschilder angezeigt werden, sagte Saar-ADAC-Chef Karl-Heinz Finkler.
© WhatsBroadcast
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