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Vom 5. bis 12. Februar sind Dudelsackspieler und Trommler zu Gast in Homburg

Ein Schotte wie aus dem Bilderbuch vor der atemberaubenden Aussicht auf die schottischen Highlands. Foto: SBS-Kulturzentrum/PM

Ein Schotte wie aus dem Bilderbuch vor der atemberaubenden Aussicht auf die schottischen Highlands. Foto: SBS-Kulturzentrum/PM

Zum siebten Mal veranstaltet das „College of Piping“ aus der schottischen Stadt Glasgow vom 5. bis 12. Februar einen Workshop für Dudelsackspieler und Trommler in der Homburger Jugendherberge. Schottlands älteste Dudelsackschule wird auch in diesem Jahr wieder viele internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer locken, unter anderem aus Dänemark, Belgien, Frankreich, den Niederlanden oder auch der Tschechischen Republik.

Eine gemeinsame Neigung haben alle: die Liebe zu Schottland und seiner ganz eigenen Musik.

Doch wer den Begriff Dudelsack hört, verbindet in der Regel die „Great Highland Bagpipe“ damit, gehalten und gespielt von Händen eines im Kilt gekleideten Schotten.

Der heutige schottische Dudelsack ist tatsächlich die Sackpfeife mit dem lautesten Klang. Dieser diente im Mittelalter nicht nur zur rein musikalischen Unterhaltung, sondern auch zur Kommunikation über weite Strecken hinweg, durch die von Bergen und tiefen Tälern durchzogene Landschaft Schottlands – die Highlands. Eine besondere Bedeutung wurde dem Instrument durch den später erfolgten Einsatz in der Militärmusik Großbritanniens zuteil und verbreitete sich durch die vielen britischen Kolonien auch auf den entfernten Kontinenten.

Das „College of Piping“ ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Dudelsackspiel als schottisches Kulturgut zu erhalten und die Qualität seiner Anhänger zu verbessern. Davon profitieren jedoch nicht nur die Workshop-Teilnehmer selbst, sondern auch alle Besucher, die zu den verschiedenen Veranstaltungen in Homburg eingeladen sind.

Auch in diesem Jahr wird der Höhepunkt wieder eine Parade der „Pipes and Drums“ durch die Homburger Innenstadt sein. Diese startet am Mittwoch, 8. Februar, um 14 Uhr vor der Jugendherberge und führt dann über die Kanalstraße und die Eisenbahnstraße zum Marktplatz, wo es ein kostenfreies Platzkonzert geben wird.

Ebenfalls am 8. Februar spielen ab 19.30 Uhr John Wilson und Chris Armstrong ein Dudelsackkonzert im Atrium der Jugendherberge Homburg . John Wilson ist ein hochdekorierter Preisträger, der zu seinen unzähligen Auszeichnungen als Solo-Spieler und auch als Band-Spieler schon zwölf Mal zum Sieger der World Championships wurde. Zudem ist er nicht nur Mitglied, sondern auch einer der höchsten Wertungsrichter der Scottish Pipe Band Association (Schottischer Verband der Dudelsackbands). Mit ihm spielt Chris Armstrong, den er selbst zum Top-Spieler ausgebildet hat.

Am Freitag, 10. Februar, wird es um 19.30 Uhr ein weiteres Dudelsackkonzert im Atrium der Jugendherberge geben: Brian Lamond und Craig Munro werden ihre Instrumente erklingen lassen. Auch Brian Lamond gehört zu den Größen in Schottland, die schon alle Titel gewonnen haben, die es bei den großen Dudelsackwettbewerben zu gewinnen gibt. Doch auch er hat nicht nur eine erfolgreiche Solo-Karriere aufzuweisen, sondern auch eine sehr erfolgreiche Bandkarriere als „Pipe Major“ der schottischen Grad 1-Band „Dysart & Dundonald Pipe Band“ aus Fife.

Mit ihm spielt Craig Munro. Bekannt ist er bei der jüngeren Generation auch als Frontmann der weltberühmten „Red Hot Chili Pipers“, einer Formation, die traditionelle Dudelsackmusik mit moderner Pop- und Rockmusik verbindet.

Zu guter Letzt sei auf das große Dudelsack-Abschlusskonzert hingewiesen, das am Samstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr, in der Jugendherberge stattfinden wird.

Tickets können jeweils ab 18 Uhr zu fünf Euro (ermäßigt vier Euro) an der Abendkasse im Foyer der Homburger Jugendherberge, Am Mühlgraben 30, erworben werden. Aus Rücksicht auf die Akteure und Kursteilnehmer bitten die Veranstalter, die Einlasszeit einzuhalten. Alle Einnahmen durch den Ticketverkauf dienen der Finanzierung des Unterrichtes.

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