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Wachstum: Festo investiert in Standort Rohrbach

Das baden-württembergische Automatisierungstechnik-Unternehmen Festo setzt auf Wachstum - 33 Millionen Euro investiert das Unternehmen für ein Kompetenzzentrum für den Kunststoff Polymer.

Das baden-württembergische Automatisierungstechnik-Unternehmen Festo setzt auf Wachstum - 33 Millionen Euro investiert das Unternehmen für ein Kompetenzzentrum für den Kunststoff Polymer.

Die Freude über das Vorhaben des größten Arbeitgebers der Stadt ist groß. Oberbürgermeister Hans Wagner wertet die Entscheidung, das zukunftsweisende Zentrum eben hier zu bauen und nicht an einem der neun internationalen Standorte als „Kompliment, das gar nicht groß genug sein kann.“ Mit St. Ingbert habe Festo eine gute Wahl getroffen, sagte Wagner. „Wir haben hier einen niedrigen Gewerbesteuersatz, die Verkehrsanbindung ist hervorragend, und die Kinder der Mitarbeiter sind in unseren Kindertagesstätten gut aufgehoben.“ Zudem passe das Familienunternehmen vom Neckar mit seinem Nachhaltigkeitskonzept und der emissionsfreien Arbeitsweise perfekt in eine Biosphärenstadt. Auch wenn durch das Polymer-Kompetenzzentrum vorerst keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden, so ist die Werkserweiterung trotzdem ein Hinweis für eine noch lange währende Partnerschaft zwischen Festo und der Stadt St. Ingbert. Wagner: „Wenn hier 180 Arbeitsplätze gesichert werden, ist das eine gute Nachricht.“

Eine weitere gute Nachricht: Das Gebiet Diedesbühl erstreckt sich über eine Fläche von rund 140?000 Quadratmetern, das Polymerzentrum nimmt davon zunächst rund 15?000 Quadratmeter ein. Platz für weitere Werksvergrößerungen ist also vorhanden.

Hintergrund

Der Kunststoff Polymer wird immer allgegenwärtiger. Das stellte Festos Global Factories-Leiter Christian Leonhard dar. Als Anwendungsbeispiele nannte der den Automobilbau, Fotoapparate, Fahrräder und vor allem Küchen. Diese Waren wurden früher auch gerne aus Edelstahl gefertigt. 100 Jahre bevor Festo über Details zum Polymer-Kompetenzzentrum informierte, meldete der Krupp-Konzern Edelstahl unter dem Markennamen „Nirosta“ zum Patent an. Es war der 17. Oktober 1912. obe

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