L233 zwischen Biesingen und Ballweiler in beiden Richtungen Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn (08:12)

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Wehr rettete Mutter und zwei Kleinkinder: Einsatz nach Kellerbrand in Waderner Wohnhaus

In der Waderner Oberstraße musste die Feuerwehr eine Mutter mit zwei Kleinkindern aus der Dachgeschosswohnung retten und zudem einen Kellerbrand löschen. Foto: Feuerwehr Wadern

In der Waderner Oberstraße musste die Feuerwehr eine Mutter mit zwei Kleinkindern aus der Dachgeschosswohnung retten und zudem einen Kellerbrand löschen. Foto: Feuerwehr Wadern

Mit der Meldung „Brand 3, Kellerbrand in der Oberstraße“ wurde am vergangenen Donnerstag der Löschbezirk Wadern um 22.34 Uhr alarmiert. Mit drei Fahrzeugen rückte der Löschbezirk aus. Die sich im Gebäude befindliche Gaststätte war beim Eintreffen der Einsatzkräfte schon geräumt, sodass hier keine weitere Gefahr bestand.
 

Atemschutztrupps im Einsatz

Vorsorglich wurde ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz im Keller zur Brandbekämpfung eingesetzt, während zeitgleich zwei weitere Atemschutztrupps in die Dachgeschosswohnung vordrangen, um eine Mutter mit ihren beiden Kleinkindern zu retten. Parallel dazu wurde am Fenster eine vierteilige Steckleiter gestellt, die ebenfalls zur Menschenrettung dienen sollte.

Zeitgleich zu diesen Maßnahmen wurden über die Leitstelle die Löschbezirke Wadrill mit dem neuen Löschfahrzeug LF 10, zugleich sein erster Einsatz, und Gerätewagen, Lbz Noswendel mit TSF-W Logistik zur Unterstützung mit Atemschutz-Ersatzflaschen und Masken sowie die Feuerwehr Losheim mit Einsatzleitwagen (ELW 1), Drehleiter (DLK 23/12) sowie Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50) zur Unterstützung angefordert.
 

Rettung durch Treppenhaus

Aufgrund der prekären Lage in der Wohnung, die trotz vorbeugender Maßnahmen nicht rauchfrei gehalten werden konnte, mussten die Personen schon vor Ankunft der Drehleiter aus Losheim gerettet werden. Aufgrund des psychischen Ausnahmezustands der Betroffenen schied eine Rettung über die Steckleiter aus. Somit wurden die Mutter und ihre Kinder, gesichert mit Fluchthauben, durch das verqualmte Treppenhaus gerettet und dem Rettungsdienst für die Erstversorgung übergeben. Der Brand wurde relativ schnell von den Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht, sodass eine Belüftung des Gebäudes vorgenommen werden konnte, um den Rauch zu entfernen.
 

Vorläufige Bleibe für Familie

Die Ortspolizeibehörde wurde informiert und kümmerte sich noch in der Nacht um die Bleibe der betroffenen Personen, denn die Wohnung konnte durch den Brandrauch zunächst nicht mehr bezogen werden. Am Freitag darauf rückte der Löschbezirk Wadern erneut aus, um das Gebäude nochmals mit Hilfe des Überdrucklüfters zu belüften. Rauchgase, die sich noch im Gebäude gesammelt hatten, mussten mit Hilfe eines Überdrucks aus dem Gebäude entfernt werden, sodass für die Brandursachenermittler ein ungefährliches Arbeiten möglich war.
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