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Wer wird neuer Präsident der Saar-Uni?

Welche Kandidaten dabei antreten, entscheidet die sogenannte Findungskommission. Sie tritt heute zusammen.

Welche Kandidaten dabei antreten, entscheidet die sogenannte Findungskommission. Sie tritt heute zusammen.

Saarbrücken. Wer wird neuer Präsident der Saar-Uni? Diese Frage könnte noch im Dezember, fast ein Jahr vor dem Ende der Amtszeit des aktuellen Präsidenten beantwortet werden. Eine Vorentscheidung wird heute Nachmittag bei der Sitzung der Findungskommission der Hochschule erwartet. Diese Kommission, der Mitglieder des Senats der Hochschule und ihres Aufsichtsgremiums, des Universitätsrats, angehören, trifft die Vorauswahl unter den Bewerbungen fürs höchste Amt auf dem Campus. Sie soll laut Hochschulgesetz eine drei Namen umfassende Vorschlagsliste präsentieren. Drei Bewerber hatte die Kommission nach SZ-Informationen auch vor zwei Wochen zur persönlichen Vorstellung gebeten, sich dann jedoch nach einer mehrstündigen Sitzung vertagt. Einen Wahlvorschlag mit drei Namen hat es an der Saar-Universität in den vergangenen Jahren noch nicht gegeben.

Auf dem Campus ist die neuerliche Bewerbung des gegenwärtigen Uni-Präsidenten kein Geheimnis. Professor Dr. Volker Linneweber hatte bereits im Februar angekündigt, für eine zweite, vierjährige Amtsperiode antreten zu wollen.  Unter seinen potenziellen Konkurrenten, über die heute entschieden wird, stammt einer aus den Reihen der Professoren der Saar-Uni, eine weitere Bewerbung kommt von einem externen Kandidaten.

Der ungewöhnlich frühe Start des Wahlverfahrens mit der Ausschreibung im Sommer hängt mit der komplexen Haushaltslage der Uni zusammen. Sie verhandelt alle drei Jahre einen Global-Etat mit der Landesregierung. Der Auftakt der nächsten „Tarifgespräche“ fällt dabei fast mit dem Ende der Amtszeit des aktuellen Präsidenten zusammen. Diese Verhandlungen werden für die Uni schwierig. Denn einerseits steigen derzeit die Studentenzahlen, andererseits hat die Landesregierung angekündigt, dass es keinesfalls mehr Geld geben werde. Die Uni könne zufrieden sein, wenn ihr Etat eingefroren werde. Aus diesem Grund hatte Professor Dr. Ulrich Gäbler, Vorsitzender des Uni-Rates, im Februar vorgezogene Wahlen angekündigt. Es müsse frühzeitig klar sein, wer die Verhandlungen über den nächsten Globalhaushalt führe.

Die Kandidaten fürs Amt des Unipräsidenten werden in den kommenden Wochen in einem öffentlichen Hearing ihre hochschulpolitischen Vorstellungen präsentieren. Gewählt wird der nächste Unipräsident in getrennten Abstimmungen von Senat und Unirat. Er muss dabei in beiden Gremien die Mehrheit erreichen.

© WhatsBroadcast
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