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Werbung fürs Saarland soll die Wirtschaft ankurbeln

Während die Initiatoren aus der Wirtschaft seit dem vergangenen Sommer intensiv an der Entwicklung eines Markenbild für das Saarland weiterarbeiten, ist von politischer Seite, bedingt durch die Landtagswahlen im Saarland, eine gewisse Zwangspause eingetreten.

Diese, so hofft die Wirtschaft, ist bald beendet. „Wir begrüßen es sehr, dass sich die neue Landesregierung im Koalitionsvertrag zu einer Fortsetzung und Weiterentwicklung der gemeinsamen Kampagne ‚Unternehmen Saarland‘ bekannt hat“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch. Und auch Joachim Malter, Hauptgeschäftsführer der saarländischen Unternehmensverbände (VSU), erwartet, dass das Thema bald wieder verstärkt eine Rolle in den Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium spielen wird.

Geklärt werden soll dabei auch, in welcher Form die Werbung für das Saarland zukünftig organisiert wird. Die Vertreter der Wirtschaft favorisieren, die lockere Zusammenarbeit der verschiedenen Interessensgruppen stärker zu institutionalisieren. „Sinnvoll wäre es, dafür eine unabhängige Gesellschaft zu gründen, die die Federführung im Standortmarketing übernimmt“, sagt Dieter Leismann, Vorsitzender des Marketing-Clubs in Saarbrücken.

Aktuell ermittelt der saarländische Marketing-Experte Franz-Rudolf Esch mit seiner Markenberatung „The Brand Consultants“ über eine Studie typische Eigenschaften des Saarlandes und der Saarländer. Seine Studienergebnisse sollen zeigen, wie wir selber uns sehen – und wie wir von außen wahrgenommen werden, wichtige Erkenntnisse für das Markenbild.

Gerade wegen dieser Studie hat sich das Wirtschaftsministerium noch eine gewisse Zurückhaltung in Fragen der zukünftigen Organisation verordnet. „Ohne die Bedeutung des Standortmarketings gering einzustufen, wollen wir erst abwarten, welche Ergebnisse Herr Esch uns präsentieren wird“, sagt Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hauptmann (FDP, Foto: SZ). „Ich halte es nicht für sinnvoll, bereits jetzt über organisatorische Fragen zu diskutieren, wenn wir noch gar nicht genau wissen, wie die Inhalte aussehen werden.“. jwo

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