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Wie gehts weiter mit dem Kirkeler Wurstmarkt?

Nach dem Rückzug
des Männergesangvereins   gibt es für die
Weiterführung des Kirkeler
Wurstmarkts drei Bewerber.

Nach dem Rückzug des Männergesangvereins gibt es für die Weiterführung des Kirkeler Wurstmarkts drei Bewerber.

Immerhin ein gutes Signal für die Wurstmarkt-Fans: Nachdem bekannt geworden war, dass der Männergesangverein aus dem Volksfest „aussteigt“, hatten sich in der jüngeren Vergangenheit sechs potenzielle Betreiber gemeldet, die die Geschichte des Wurstmarktes weiterschreiben wollten. Mit einem schriftlichen Fragenkatalog wurde in einem ersten Schritt seitens der Verwaltung abgeprüft, ob die Bewerber Forderungen erfüllen können, die für die Gemeinde wichtig sind – und wie das geschehen soll. Immerhin drei der ursprünglich sechs Interessenten konnten mit den Rahmenbedingungen der Gemeinde augenscheinlich leben. Und mit diesen drei traf sich die Kirkeler Verwaltungsspitze am vergangenen Montag zu einem Gespräch. Das sollte im persönlichen Gegenüber klären, wie sich die drei Bewerber nun die Zukunft des Kirkeler Wurstmarkts vorstellen. Das Fazit von Kirkels Bürgermeister Frank John gestern gegenüber unserer Zeitung: „Alle drei sind nach meiner Auffassung grundsätzlich dazu im Stande, den Wurstmarkt weiterzubetreiben.“ Dies hätten die Präsentationen und Informationen der drei Bewerber verdeutlicht.

Und wie geht es nun weiter? Zuerst wurden gestern Abend die Fraktionen des Kirkeler Gemeinderates mündlich über den derzeitigen Stand der Dinge informiert. In einem zweiten Schritt sollen nun die Ergebnisse zusammengefasst und sowohl dem Ortsrat Kirkel-Neuhäusel als auch den Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Die abschließende Entscheidung, ob der Kirkeler Wurstmarkt weitergeführt wird und, wenn ja, welcher der drei Bewerber den Zuschlag erhält, wird dann der Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates am 20. März entscheiden. Frank John: „Der Gemeinderat selbst tagt erst im April wieder. Und dieser späte Termin könnte die Pläne eines potenziellen neuen Wurstmarktbetreibers beeinträchtigen.“

Ebenfalls zu klären ist noch, ob die Gemeinde sich selbst bei der Fortführung des Wurstmarkts finanziell beteiligen will. Grundsätzlich, so Bürgermeister Frank John, sei dies eigentlich nicht vorgesehen, „aber der Gemeinderat ist da in seiner Entscheidung natürlich autark“.

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