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Winterwetter im Saarland bringt Einschränkungen mit sich

Äußerste Vorsicht war gestern auf den Saarbrücker Straßen angebracht.

Äußerste Vorsicht war gestern auf den Saarbrücker Straßen angebracht.

Nicht nur die großen, auch die kleinen Fahrzeuge leiden unter Winterwetter. Fahrräder können durch Streusalz schneller rosten. „Das Salz kann sogar die Schutzschicht von Aluminium schädigen“, sagt Werner Meier, technischer Leiter beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Saarland. Er empfiehlt, das Fahrrad vor dem Winter zu wachsen. Das schütze das Metall. Für Vielfahrer lohnen sich im Winter „Spike-Reifen“, in deren Profil Metallstifte eingearbeitet sind. Diese geben Halt auf glattem Untergrund.

Autos hingegen sind heutzutage gut gegen Rost geschützt. Im Winter macht Schmutz dem Wagen eher zu schaffen. Bei der Autowäsche ist eine Vorwäsche mit einem Druckstrahler wichtig, sagt Mario Wandernoth, technischer Berater beim ADAC Saarland: „Streusalz und andere Partikel reiben sonst wie Schmirgelpapier über den Lack.“ Ab minus zehn Grad rät Wandernoth von Waschstraßen ab. „Das Wasser ist dann für den kalten Lack zu heiß.“

Im Klinikum am Winterberg war der Wetterumschwung gestern ebenfalls zu spüren. „Es gab deutlich mehr glättebedingte Unfälle“, sagte Pressesprecherin Angela Schuberth- Ziehmer, konnte aber keine genauen Zahlen nennen. Dazu zählten Halswirbel-Verletzungen nach Auffahrunfällen, Prellungen und Knochenbrüche.

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