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Wohnraumnot: Für Saarbrücker Studenten bleibt es schwierig

Deshalb gibt es für Sven Clement vom Allgemeinen Studirendenausschuss (Asta) der Universität des Saarlandes auch keinen Grund zur Entspannung. Die Wohnungssituation sei nicht besser als noch vor einigen Jahren. „Seit das Wohnheim D 2012 geschlossen wurde, ist es noch schlimmer“, sagt Clement, „wir brauchen dringend mehr Wohnraum.“ Und auch er ist der Ansicht, dass es zu wenig preiswerten Wohnraum gibt. Clement: „Man hat nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder man hat Geld und kann sich eine überteuerte Wohnung leisten oder man hat keins und muss eine Wohnung nehmen, die keinem angemessenen Lebensstandard entspricht.“ Wohnungen sind also vorhanden, nur können sich diese viele Studenten nicht leisten. Das kritisiert auch Susanne Dahlem vom Asta: „Viele Studenten müssen deshalb zusätzlich arbeiten, so dass sie sich nicht aufs Studium konzentrieren können.“ Sie ist derzeit selbst auf Wohnungssuche und kennt das Problem. „Man braucht ein dickes Fell und viel Ausdauer. Ich weiß von vielen, die Couchsurfing betreiben müssen.“

Bei einem Arbeitskreis Anfang des Jahres will die Landeshauptstadt mit Hochschulen, Studentenwerken, Vertretern der Studentenschaft, Wohnungsgesellschaften und Maklerverbänden Lösungen für das „Studentische Wohnen in Saarbrücken“, so der Titel des Treffens, suchen. Im Wintersemester 2013/2014 rechnet die Saar-Uni mit rund 18 000 Studierenden. Das seien nur etwas weniger als in diesem Jahr, aber immer noch 25 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Vor allem für ausländische Studierende von außerhalb der EU ist die Suche nach Wohnraum nach Angaben der Stadt schwierig.

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