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Zur Markteinführung des neuen Focus: Ford Saarlouis hat einen neuen Chef

Zur Markteinführung des Focus III bekommt das Werk einen neuen Chef: Karl J. Anton (55) aus Gerolstein.

Zur Markteinführung des Focus III bekommt das Werk einen neuen Chef: Karl J. Anton (55) aus Gerolstein.

Saarlouis. Große Überraschung bei Ford in Saarlouis. Die Markteinführung des Focus III, der sich nach seinem Start im Dezember 2010 nach und nach in über 100 Ländern weltweit verkaufen soll, wird von einem neuen Management begleitet. Hierzu bekommt das Werk einen neuen Chef: Karl J. Anton (55) aus Gerolstein. Er soll noch im Sommer, aber erst nach dem großen Jubiläum „40 Jahre Ford Saarlouis“ am 12. Juni den bisherigen Werksleiter und Saarländer Thomas Klein (48) ablösen. Klein hatte erst vor rund acht Monaten die Spitzenposition in Saarlouis übernommen. Er soll nun eine neue Aufgabe im Kölner Fiesta- Werk übernehmen, wie das Unternehmen gestern auf Anfrage bestätigte.

Neu auch: Produktionsleiter im Montagewerk 

 
Dieser Beschluss, der erst vor kurzem gefallen sei, enthält noch eine weitere Personalie. Demnach soll dem künftigen Werkchef auch ein Produktionsleiter im Montagewerk (englische Bezeichnung „Trim and final“) zur Seite gestellt werden. Diese Position wird in Saarlouis neu geschaffen und soll von René Wolf ausgefüllt werden. Wolf ist derzeit noch Leiter für Karosseriebau im Ford-Presswerk in Köln. Als Grund für die Entscheidung zum Wechsel an der Spitze des Ford-Werks seien nicht Personen ausschlaggebend gewesen, sondern die enorme Herausforderung, die auf den saarländischen Standort mit der Markteinführung des neuen Focus III zukommt. Denn nach dem Beschluss der Spitze der Ford Motor Company in Detroit soll das Werk in Saarlouis im Rahmen des Konzepts „One Ford“ erstmals die Führung für alle Focus-Varianten weltweit übernehmen. Außerdem sollen künftig auch fast alle Weiterentwicklungen des Focus III aus dem Saarland kommen. Für diese Aufgaben verfüge Karl J. Anton über eine besonders große Erfahrung. Anton ist bei Ford europaweit für Neuanläufe verantwortlich. Und in Saarlouis kein Unbekannter. Von Mai 2004 bis Januar 2005 leitete Anton das Montagewerk und begleitete in dieser Funktion den Anlauf des heutigen Focus II.

Trotz der Erfahrung von Anton hat die Ablösung des Saarländers Thomas Klein viele Beobachter verwundert. Klein selbst weilt in Urlaub und war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Und der Betriebsrat? Betriebsratschef Gilbert Hess reagierte auf Anfrage unserer Zeitung nur mit einem Satz: „Kein Kommentar.“

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