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Streit im Landkreis Kaiserslautern eskaliert: Mann (34) tritt Tür ein und schießt in die Luft

Diese Gegenstände stellte die Polizei im Landkreis Kaiserslautern sicher. Foto: Polizei

Diese Gegenstände stellte die Polizei im Landkreis Kaiserslautern sicher. Foto: Polizei

Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei am gestrigen Dienstagabend (4. Februar 2020) mit einem 34 Jahre alten Mann aus dem östlichen Landkreis Kaiserslautern. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz hervor.

Streit eskaliert

Der bereits amtsbekannte 34-Jährige fiel am Dienstag wiederholt auf: Im Streit mit seiner Nachbarin trat er ihre Hauseingangstür ein, schrie herum - und schoss dann noch mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Das teilt die Polizei mit.

Als die alarmierten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, hatte sich der Mann wieder in seine Wohnung zurückgezogen. Er verweigerte jegliche Kooperation mit den Beamten. Daher wurde Unterstützung seitens einer Spezialeinheit angefordert, heißt es in der Pressemitteilung.

Gegenstände sichergestellt

"Der 34-Jährige verließ seine Wohnung auf der Rückseite des Gebäudes, er konnte aber im Garten gestellt und widerstandslos in Gewahrsam genommen werden", teilen die Einsatzkräfte mit. Bei einer Durchsuchung seiner Person wurden Pfefferspray, ein Messer sowie diverse Betäubungsmittel sichergestellt.

Darüber hinaus kam es zu einer Wohnungsdurchsuchung. Hier fanden die Polizisten nach eigenen Angaben "eine geladene Schreckschusspistole, eine Armbrust, ein Luftgewehr, Munition sowie ein weiteres Messer". Diese Gegenstände wurden ebenso sichergestellt.

Mehrere Ermittlungsverfahren

Zur Entnahme einer Blutprobe brachten die Beamten den 34-Jährigen auf die Dienststelle. Anschließend wurde er in eine Fachklinik gebracht, so die Polizei. Bei Familienangehörigen hatte der Einsatz für große Aufregung gesorgt. Aus diesem Grund musste ein Rettungswagen zur medizinischen Versorgung angefordert werden.

Gegen den tatverdächtigen Mann ermittelt nun die Polizei. Und zwar wegen "Sachbeschädigung, Bedrohung, Nötigung und Verstößen gegen das Waffengesetz sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz", teilen die Beamten mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz, 05.02.2020

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