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Angeklagter bittet für tödliche Messerstiche um Entschuldigung

Die Strafprozessordnung liegt vor dem Prozessbeginn im Landgericht auf dem Tisch. (Symbolbild)

Die Strafprozessordnung liegt vor dem Prozessbeginn im Landgericht auf dem Tisch. (Symbolbild)

„Es tut mir sehr leid, aber er hat mich einfach provoziert.“
Im Prozess um tödliche Messerstiche in Saarbrücken hat der mutmaßliche Täter die Angehörigen des Opfers und seine eigene Familie um Entschuldigung gebeten. „Wenn das überhaupt möglich ist“, sagte er am Donnerstagmorgen (07.06.2018)vor dem Landgericht in Saarbrücken. „Es tut mir sehr leid, aber er hat mich einfach provoziert.“

Opfer mit 20 Messerstichen erstochen
Der 46-jährige Deutsche, der in Kasachstan geboren ist, ist wegen Totschlags angeklagt. Er soll mit 20 Messerstichen einen halbseitig gelähmten, russischen Bekannten erstochen haben, von dem er Drogen bezogen hatte.

Freiheitsstrafe von zwölf Jahren gefordert
Der Staatsanwalt forderte eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren mit Unterbringung im Maßregelvollzug nach vier Jahren, der Verteidiger beantragte höchstens sechs Jahre. Seiner Ansicht nach handle es sich um einen minderschweren Fall, weil der Angeklagte im Zustand höchster Erregung gehandelt habe und vermindert schuldfähig gewesen sei.

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