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Feuer, Tierrettungen, hilflose Personen: Viele Einsätze für die Feuerwehr Saarbrücken

Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk.

Gegen 10.30 Uhr wurde die Feuerwehr Saarbrücken zu einer Ölspur nach Dudweiler gerufen. Die Einsatzkräfte nahmen das Öl fachmännisch auf. Die Fahrbahn wurde wieder freigeben.

Fast gleichzeitig wurde ein Autobrand in Höhe der Europagalerie gemeldet. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Kurz vor 12 Uhr rückten die Einsatzkräfte dann zu einer hilflosen Person, die in ihrer Wohnung die Tür nicht mehr öffnen konnte, aus. Über die Drehleiter stiegen die Feuerwehrleute über ein offenes Fenster ins 3. OG ein und konnten zusammen mit dem Rettungsdienst des DRK die Dame erstversorgen. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Um 13:45 Uhr wurden beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr zum Evangelischen Krankenhaus alarmiert. Zum Glück nur Fehlalarm – ein Rauchwarnmelder hatte aus unbekannter Ursache ausgelöst.

Kurz danach ging es für den Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr direkt weiter auf den Rodenhof. Dort wurde ein Fettbrand in einer Küche gemeldet. Eine junge Frau war gerade dabei, ihr Essen zuzubereiten. Das hocherhitzte Fett in der Pfanne fing dabei Feuer. Glücklicherweise kam ihr Bruder genau zu der Zeit in die Küche als sie versuchen wollte, das brennende Fett mit Wasser zu löschen. Da ihr Bruder in der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks St. Johann ist, hatte er dort gelernt, dass man Fettbrände niemals mit Wasser löschen darf. Er reagierte sehr professionell und tat ein Deckel auf den Topf. Damit hatte er sehr großen Personen- und Sachschaden verhindert. Die Feuerwehr brachte den heißen Topf letzten Endes mit Schutzhandschuhen auf den Balkon und belüftete die Wohnung. Die jungen Leute kamen mit dem Schrecken davon.

Die Feuerwehr Saarbrücken weist darauf hin, dass das Löschen von Fettbränden mit Wasser lebensgefährlich ist. Es kann zu einer sogenannten Fettexplosion kommen. Geeignete Maßnahmen bei einem Fettbrand sind:
Deckel drauf
Wer geistesgegenwärtig den passenden (und trockenen!) Deckel auf die Pfanne legt, erstickt das Feuer. Allerdings gehört Mut dazu: Nicht jeder traut sich, dem Feuer so nah zu kommen.

Geeignete Feuerlöscher nutzen
Ein Fettbrand-Löscher der Klasse "F" erstickt die Flammen. Auf dem Etikett üblicher Haushalts-Feuerlöscher steht, ob das Gerät zum Löschen von Fettbränden geeignet ist.

Um 14:00 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr Dudweiler auslaufende Betriebsstoffe aus einem PKW aufnehmen.

Eine halbe Stunde später wurde die bereits von einem Ehepaar seit einigen Tagen vermisste Katze „Evchen“ von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr am Winterbergdenkmal mit der Drehleiter aus einem ca. 20 m hohen Baum gerettet und anschließend wieder ihren überglücklichen Besitzern übergeben.

Um 15:00 Uhr wurde die Tierretter der Berufsfeuerwehr zu einer verletzten Gans im Bürgerpark gerufen. Dort waren allerdings alle dort vorgefundenen Gänse wohlauf.

Zur gleichen Zeit nahmen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr über die Drehleiter eine lose Fassadenplatte, die droht auf die Straße herunterzufallen,  an einem Schornstein in Burbach ab.

Um 16:00 Uhr wurde Feuer an zwei Hochsitzen in Stadtteil Von-der-Heydt gemeldet. Die Brände wurde schnell gelöscht . Zum Glück kam es zu keiner Ausbreitung auf die noch immer recht trockenen Waldgebiete der Stadt Saarbrücken.

Eine Tierrettung war wenig später am Hauptbahnhof Saarbrücken in Höhe des Parkhauses erforderlich. Eine Taube hatte sich in einem Netz verfangen. Sie konnte schnell befreit werden und unverletzt von dannen fliegen.

Gegen 18:15 Uhr beobachteten aufmerksame Nachbarn in Bübingen, dass in ihrer Nachbarschaft ein Feuer auf einem Balkon direkt an der Fassade eines Neubaus ausgebrochen war. Mit gemeinsamen Kräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr war das Feuer schnell unter Kontrolle. Das Feuer hatte sich bereits in die Holzständerwand ausgebreitet. Um dort heranzukommen, musste eine Spezialsäge eingesetzt werden.

Darüber hinaus hatten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr bis zu dieser Zeit rund 40 Einsätze im Bereich der Notfallrettung und des Krankentransports.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei.

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