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Ladeninhaberin überfallen und schwer verletzt - Anklage erhoben

Die Richterbank eines Saals im Landgericht. Foto: Oliver Dietze/Archiv

Die Richterbank eines Saals im Landgericht. Foto: Oliver Dietze/Archiv

Ladeninhaberin zusammengetreten und ausgeraubt
Ein 21-Jähriger soll im Saarland eine Ladeninhaberin zusammengetreten und ausgeraubt haben - nun hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Anklage erhoben. Das teilte die Behörde am Montag mit. Sie wirft dem Mann besonders schweren Raub und gefährliche Körperverletzung vor.

Erst mit Pfefferspray attackiert
Der Mann soll Anfang Februar die Inhaberin eines Goldankaufgeschäft in einem Ortsteil von Kleinblittersdorf (Regionalverband Saarbrücken) aus dem Laden geholt haben. Dann habe er die Frau erst mit Pfefferspray attackiert, dann nach ihr getreten und geschlagen. Schließlich soll der Mann von ihr abgelassen haben, um nach einer Tasche mit einem niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag zu greifen.

Gegen Kopf und Körper getreten
Laut Anklage wollte die Frau den 21-Jährigen aufhalten. Er habe sie daraufhin erneut angegriffen. Der Angeklagte soll sein Opfer dabei unter anderem zu Boden gebracht und ihm gegen Kopf und Körper getreten haben. Anschließend sei er mit einem Auto nach Frankreich geflüchtet.

Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen
Die Frau erlitt bei dem Überfall den Angaben zufolge schwere Kopfverletzungen. Sie leide bis heute körperlich und psychisch unter dem Vorfall. Der Angeklagte sei derzeit in Untersuchungshaft. Er habe bei seiner Festnahme in Frankreich den Überfall eingeräumt. Er habe außerdem angegeben, aus Geldnot gehandelt zu haben und seine Tat zu bereuen, erklärte die Staatsanwaltschaft.

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