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Mann nach Messerangriff auf Polizisten in Trier festgenommen

Der Mann soll den Polizisten  mit einem knapp 20 Zentimeter langen Küchenmesser in den Oberkörper gestochen haben (Symbolfoto: red).

Der Mann soll den Polizisten mit einem knapp 20 Zentimeter langen Küchenmesser in den Oberkörper gestochen haben (Symbolfoto: red).

„Völlig unvermittelt und ohne jeden Anlass“
Nach einem Messerangriff auf einen Polizisten in Trier ist ein 23-Jähriger festgenommen worden. Er habe dem Beamten auf einem Parkplatz „völlig unvermittelt und ohne jeden Anlass“ mit einem knapp 20 Zentimeter langen Küchenmesser in den Oberkörper gestochen, teilte die Staatsanwaltschaft Trier am Dienstag (12.06.2018) mit. Der Polizist sei erheblich, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Gegen den mutmaßlichen Täter werde wegen versuchten Mordes ermittelt.

23-Jähriger leidet an psychischer Erkrankung
Die Tat solle sich am Montag (11.06.2018) auf dem Parkplatz vor dem ehemaligen Polizeipräsidium in Trier ereignet haben. Der Beschuldigte hat laut Staatsanwaltschaft den Messerangriff eingeräumt. Bei der Vernehmung habe er als Motiv angegeben, er habe zuvor Stimmen gehört, er werde von der Polizei verfolgt. Nach bisherigen Erkenntnissen leidet der 23-Jährige an einer psychischen Erkrankung.

„Heimtückische Tatbegehung“
Der Angriff sei für den Polizisten „völlig überraschend“ gekommen. Da er sich daher nicht wehren konnte, bestehe der Verdacht einer „heimtückischen Tatbegehung“, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Der Deutsche aus Konz (Kreis Trier-Saarburg) sollte im Laufe des Dienstags dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgeführt werden.

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