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Minister Bouillon in der Sportbund-Affäre als Zeuge vernommen

Minister für Inneres, Bauen und Sport: Klaus Bouillon (CDU). Foto: Oliver Dietze/dpa.

Minister für Inneres, Bauen und Sport: Klaus Bouillon (CDU). Foto: Oliver Dietze/dpa.

Keine Angaben zum Inhalt der Vernehmung
Zum Inhalt der Vernehmung machte die Strafverfolgungsbehörde laut einem Sprecher keine Angaben, „um die sachgerechte Durchführung weiterer Ermittlungshandlungen nicht zu erschweren oder zu gefährden“. Eine Sprecherin von Bouillons Ministerium sagte ebenfalls, man werde sich nicht inhaltlich dazu äußern. Dass Bouillon vernommen werden sollte, hatte die Staatsanwaltschaft bereits im April angekündigt.

Mehr Geld ausgegeben als eingenommen
Der Landessportverband soll über Jahre hinweg mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben. Die Affäre führte zum Rücktritt von Landtagspräsident Klaus Meiser (CDU), der Ende April auch als Präsident des LSVS zurücktrat. Gegen ihn und alle anderen LSVS-Präsidiumsmitglieder ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue und Vorteilsgewährung.

Kosten für Geburtstagsfeier
Bei dem Verdacht der Vorteilsgewährung gegen Meiser geht es um einen Beschluss des LSVS-Präsidiums, eine Feier von Bouillon zu dessen 70. Geburtstag im November 2017 mitzufinanzieren. Der Minister hatte das Angebot nach eigenen Angaben abgelehnt und Speisen und Getränke in Höhe von 6500 Euro selbst bezahlt. Die tatsächlichen Kosten für die Feier sollen sich aber auf gut 13 100 Euro belaufen haben. Nach früheren Angaben des SR sollte es bei der Vernehmung Bouillons auch um die Höhe der Kosten für die Feier gehen. Wegen der Affäre hatte der Landtag im März einen Untersuchungsausschuss eingesetzt.

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