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Nach Kindesentführung: Vater soll nach Luxemburg ausgeliefert werden

Symbolfoto: dpa

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Nahe der Grenze festgenommen
Eine mutmaßliche Kindesentführung in Luxemburg ist glimpflich ausgegangen: Ein Vater, der seinen siebenjährigen Sohn am Dienstagmorgen vor der Grundschule abgepasst und in seinem Wagen mitgenommen haben soll, wurde am Abend in Frankreich nahe der luxemburgischen Grenze festgenommen. „Das Kind ist wohlauf“, sagte der Sprecher der Luxemburger Justiz, Henri Eippers, am Mittwoch. Der Vater sei von der französischen Polizei vernommen worden - und solle nach Luxemburg ausgeliefert werden.

Hintergründe des Falls noch unklar
Ein europäischer Haftbefehl sei dazu bereits erlassen und nach Frankreich übermittelt worden, sagte Eippers. Die Hintergründe des Falls seien noch unklar. Nach Angaben der Luxemburger Polizei könnte es um einen Sorgerechtsstreit gehen: Die Mutter habe das alleinige Sorgerecht für den Jungen. Bei der Suche nach dem Kind war am Dienstag auch die Polizei in Rheinland-Pfalz eingeschaltet worden - falls der Vater im Osten Luxemburgs über die Grenze gefahren wäre.

Wohl des Kindes absolute Priorität gehabt
Die Luxemburger Polizei hatte am Dienstag das Alarmsystem Amber Alert eingesetzt, mit dem die Bevölkerung über verschiedene Kanäle wie soziale Medien in die Vermisstensuche eingebunden wurden. Dabei habe stets das Wohl des Kindes die absolute Priorität gehabt, sagte Eippers. Man habe bewusst kein Foto des Vaters veröffentlicht, um den Druck auf diesen nicht zu erhöhen. „Der war schon groß genug, wir wollten, dass der Vater noch einen Ausweg findet.“

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