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Opfer in die Saar geworfen: Plädoyers im Totschlags-Prozess erwartet

 Nicola G. ist wegen Totschlags angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, im April 2018 einen 16-Jährigen in Saarbrücken erst bewusstlos geschlagen und dann in die Saar geworfen zu haben. Das Opfer starb wenige Stunden später. Foto: BeckerBredel

Nicola G. ist wegen Totschlags angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, im April 2018 einen 16-Jährigen in Saarbrücken erst bewusstlos geschlagen und dann in die Saar geworfen zu haben. Das Opfer starb wenige Stunden später. Foto: BeckerBredel

Zwei Zeugenaussagen und eventuell Plädoyers erwartet
 Am (heutigen) Donnerstag (9.00 Uhr) werden vor dem Landgericht Saarbrücken zwei Zeugenaussagen und eventuell noch die Plädoyers erwartet. Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin könnte ein weiterer Termin am Montag (12.11.) nicht mehr gebraucht werden, dann könnte auch das Urteil bereits am Donnerstag verkündet werden.

An Sauerstoffmangel im Gehirn gestorben
Der Deutsche hatte sich zum Prozessauftakt nicht zu den Vorwürfen geäußert. Das Opfer pakistanischer Herkunft war wenige Stunden nach dem Vorfall im April 2018 an Sauerstoffmangel im Gehirn gestorben.

Schlägerei um Drogen
Laut Anklage war der Jugendliche zusammen mit einem Freund auf eine Gruppe rund um den Angeklagten getroffen. Dort habe es eine Schlägerei um Drogen gegeben, weil der Freund das gewünschte Haschisch nicht bezahlen konnte. Der Angeklagte soll den 16-jährigen, der den Streit schlichten wollte, bewusstlos geschlagen, über den Boden geschleift und ins Wasser geworfen haben. Das Opfer sei sofort untergegangen und habe erst eine halbe Stunde später geborgen werden können.

 

© WhatsBroadcast
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