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Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der B 51 bei Kleinblittersdorf

Symbolfoto/dpa-Bildfunk.

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Der Verkehrsunfall hatte sich gegen 19 Uhr auf der B51 ereignet. Insgesamt vier Personen wurden dabei verletzt, zwei davon schwer. Das meldet die Polizei Brebach am Donnerstagmorgen (04.01.2018).

Das ist passiert
Ein 23-jähriger Mann aus Saargemünd hatte mit seinem Pkw die B 51 aus Richtung Rilchingen-Hanweiler kommend in Fahrtrichtung Kleinblittersdorf befahren. Etwa im Bereich des dortigen Kalkwerks kam er nach links von seiner Fahrbahnhälfte ab und kollidierte zunächst seitlich mit dem entgegenkommenden Pkw einer 22 Jahre alten Frau aus Freyming-Merlebach. In deren Wagen befand sich ein weiterer, 23-jähriger Franzose als Insasse.

Nach der ersten Kollision stieß der Wagen des Unfallverursachers mit einem dritten Pkw frontal zusammen, der ihm ebenfalls aus Richtung Kleinblittersdorf entgegenkam. Fahrer dieses Fahrzeuges war ein 53-jähriger Mann aus Hanweiler. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Von Feuerwehr aus Pkw geschnitten
Der Unfallverursacher aus Saargemünd war überdies in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Pkw herausgeschnitten werden. Er wurde anschließend mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, ist – nach Aussage der Ärzte - mittlerweile aber stabil.

Die 22-jährige Frau aus Merlebach und deren Beifahrer kamen zunächst ebenfalls in ein Krankenhaus, konnten dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Unfallverursacher alkoholisiert
Der 53-jährige Mann aus Hanweiler musste dagegen schwerverletzt der Klinik verbleiben. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die B 51 in diesem Bereich für zirka drei Stunden voll gesperrt.

Zudem stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher unter alkoholischer Beeinflussung stand. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Jetzt erwartete ihn ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern noch an.

© WhatsBroadcast
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