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St. Wendel: Mutmaßliche Betrüger tarnen sich als alte Bekannte

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Seltsame Begegnung
Den richtigen Riecher hatten wohl zwei Männer, die sich unabhängig voneinander auf verschiedenen Wegen an die Polizei in St. Wendel gewandt haben. Das meldet die Polizei St. Wendel. Von einem komischen Gefühl und einer seltsamen Begegnung war in den Mitteilungen die Rede. Dahinter steckt wohl das gleiche Erlebnis.

Südländisch aussehende Männer
Beide befanden sich am Donnerstagmorgen (13.09.2018) auf einem größeren Parkplatz in St. Wendel, der eine vor einem Baumarkt, der andere auf dem eines Handelshauses und beide wurden von einem bzw. zwei südländisch aussehenden Männern angesprochen. Man kenne sich von früher, man kenne den Vater hieß es von den Unbekannten. Eine wohl völlig aus der Luft gegriffenen Behauptung, wohl mit dem Ziel, gleich in der Gesprächseröffnung Vertrauen zu erwecken. Im weiteren Verlauf boten die Männer eine, schließlich sogar zwei Lederjacken als Geschenk an. Der Haken an der Sache wurde anschließend offenbar: man wolle Geld, natürlich nicht für die Geschenke, sondern nur für die Heimfahrt und natürlich nur wegen einer familiären Notlage, so die unbekannten Männer weiter.

Polizei rät: Nicht ins Bockshorn jagen zu lassen!
Nach Einschätzung der Polizei könnte es sich hierbei um eine Betrugsmasche handeln. Anhaltspunkte hierfür sind zum einen die ungewöhnliche Art und Weise, wie hier potentielle Opfer angesprochen wurden, zum anderen insbesondere die versteckte Geldforderung für möglicherweise minderwertige Ware. Die Polizei rät, sich bei auch bei forsch auftretenden Fremden nicht ins Bockshorn jagen zu lassen: wehren sie sich energisch, sprechen sie die Fremden laut an oder rufen sie um Hilfe. Diese und weitere Tipps zum Thema Betrug finden sich unter der Seite www.polizei-beratung.de.

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