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„Fensterbohrermethode“: Polizei Trier nimmt mutmaßliche Einbrecher fest

Handschellen werden einem Mann angelegt. Foto: Jens Wolf/Archiv

Handschellen werden einem Mann angelegt. Foto: Jens Wolf/Archiv

Mit „Fensterbohrermethode“ vorgegangen
Die Polizei hat am vergangenen Freitagmorgen (07.09.2018) zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen im Raum Trier, in Luxemburg und in Belgien dutzende von Einbrüche begangen zu haben. Dabei sollen sie stets mit der „Fensterbohrermethode“ vorgegangen sein. Der Modus Operandi war stets derselbe. Meist nachts bohrten die Einbrecher Löcher in Fenster- oder Türrahmen. Durch die so entstandene Öffnung gelangten sie an die Griffe, öffneten Türen oder Fenster und stiegen in Wohnungen oder Häuser ein.

Ermittlungen in über zwanzig Fällen
Erst Anfang September verzeichnete die Polizei fünf solcher Einbrüche oder Einbruchsversuche in Trier. Seit Mitte des Jahres ermitteln Trierer Kripobeamte in über zwanzig Fällen, in denen Unbekannte mit dieser Vorgehensweise in Wohnungen, Häuser und Geschäftsräume eingebrochen sind. Umfangreiche Ermittlungen führten zu einer Tätergruppierung, die sich im Trierer Raum aufhielt. Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auch auf gleichgelagerte Fälle in Luxemburg und Belgien. In Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden dieser beiden Länder konnten am Freitagmorgen gegen 4.30 Uhr zwei 40 und 44 Jahre alte Männer in Trier festgenommen werden. Einer der Männer hielt sich seit einiger Zeit in Trier auf, der andere hat hier keinen Wohnsitz.

Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt
Bei der Durchsuchung der Männer, ihrer Autos und einer Wohnung in Trier stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher, das noch ausgewertet werden muss. Nach ersten Erkenntnissen dürfte darunter auch Diebesgut aus Belgien und dem Raum Trier sein.

Die beiden Festgenommenen wurden am Freitagmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

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