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Wohl aus Angst vor Abschiebung: Afghane verletzt sich in Kaiserslautern selbst

Symbolfoto: Fotolia.

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Angst vor einer Abschiebung?
Vermutlich aus Angst vor einer Abschiebung hat sich ein junger Afghane mit einem Messer in der Ausländerbehörde in Kaiserslautern selbst verletzt. Der 21-Jährige sei am Morgen ohne Termin oder Aufforderung in den Amtsräumen erschienen und habe verlangt, seine Duldung in eine Aufenthaltserlaubnis umwandeln zu lassen, sagte eine Sprecherin der pfälzischen Stadt am Mittwoch.

Mann wurde in Klinik gebracht
Nachdem ihm wiederholt erklärt worden sei, dass das rechtlich unmöglich ist, habe sich der Mann vor den Augen der Beschäftigten mit einem mitgebrachten Messer verletzt - wie schwer, teilte die Verwaltung nicht mit. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Positive Integrationsprognose
Eine mögliche Abschiebung des Afghanen stehe derzeit nicht an, meinte die Sprecherin. Es gebe eine positive Integrationsprognose. Der Mann, der im Landkreis Kaiserslautern wohne, habe ein bestehendes Beschäftigungsverhältnis und nach seiner Sprachqualifizierung konkrete Aussichten auf eine Ausbildung ab Mitte nächsten Jahres.

 

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