A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler zwischen Nohfelden-Türkismühle und Dreieck Nonnweiler Gefahr durch ein totes Tier auf der Fahrbahn (02:22)

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Zweibrücken: Plädoyers im Prozess um Tanker-Entführung - Urteil am 22. Oktober

Symbolfoto: dpa

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Angeklagter soll acht Jahre ins Gefängnis
Wegen der Entführung eines griechischen Öltankers im Roten Meer im Mai 2012 soll ein Angeklagter für acht Jahre ins Gefängnis. Das forderte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (11.10.2018) vor dem Landgericht in Zweibrücken. Die Verteidigung plädierte für ein geringeres Strafmaß von maximal sechs Jahren Haft für den Mann aus Somalia. Der Vorwurf, sein Mandant habe bei der Tat eine besondere Rolle gespielt, sei nicht bewiesen, sagte der Anwalt des 35-Jährigen. Das Urteil soll am 22. Oktober gesprochen werden.

100 000 US-Dollar Lösegeld erhalten
Der Beschuldigte war nach der Tat als Flüchtling nach Deutschland gekommen und aufgrund der auf dem Schiff gefundenen Fingerabdrücke in der Südwestpfalz festgenommen worden. Er soll zusammen mit Komplizen das Schiff geentert, mit der Mannschaft entführt und bis zur Lösegeldzahlung durch die Reederei im März 2013 festgehalten haben. Seinerzeit soll der Angeklagte zur Führungsebene der Piraten gehört und 100 000 US-Dollar (etwa 86 500 Euro) vom Lösegeld erhalten haben. Die Anklage lautet auf erpresserischen Menschenraub und weitere Delikte.

 

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