Großregion

Saarländer (37) festgenommen: Er soll Andreas S. und Florian V. öffentlich Unterschlupf angeboten haben

Am heutigen Freitag wurde gegen einen 37-jährigen Saarländer ein Haftbefehl vollstreckt. Unter anderem besteht der Verdacht, dass der Mann sich mit den mutmaßlichen Polizistenmördern von Kusel solidarisiert haben soll. In diesem Zusammenhang gebe es öffentliche Äußerungen. Das sind die Angaben der Saarbrücker Staatsanwaltschaft dazu:

„Absolut widerlich“: Statement von Hans zu Hasskommentaren nach Schüssen auf Polizisten

In der Woche nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizist:innen nahe Kusel haben die Behörden Hunderte Fälle von Hetze und Hass im Internet in Zusammenhang mit der Tat festgestellt. Einem Bericht zufolge soll es auch im Saarland Ermittlungen geben. Derweil hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans zur Sache geäußert - und solcherlei Kommentare aufs Schärfste verurteilt.

Andreas S. hatte Pirschbezirke im Saar-Forst – wiederholt Verstöße gegen „Kirr-Ordnung“

Bis Ende März 2020 hat Andreas S. (38) legal im saarländischen Staatswald gejagt. 2019 waren ihm allerdings zwei Pirschbezirke vorzeitig gekündigt worden. Die dritte Kündigung folgte zum März 2020. Der Grund: wiederholte Verstöße gegen die "Kirr-Ordnung". Derzeit sollen Behörden die Vertriebswege eines von S. genutzten Wildhandels unter die Lupe nehmen.

Andreas S. hatte 2004 Mann bei Jagd verletzt – Urteil wegen Körperverletzung

Berichten zufolge ist der im Fall der tödlichen Schüsse im Kreis Kusel tatverdächtige Andreas S. (38) in der Vergangenheit bereits wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. 2004 hatte er bei einer Jagd einen Mann verletzt - mit einer Schrotflinte. Auf das aktuelle Verfahren gegen den 38-Jährigen hat das allerdings keine Auswirkungen.