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„Die Corona-Krise ist eine nie dagewesene Belastung für die Arbeitswelt“

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Foto: IKK Südwest

Herr Prof. Loth, Sie sind Vorstand der IKK Südwest und lehren an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Wie gesund ist das Saarland?

Loth: Schaut man auf die Entwicklung von Volkskrankheiten zeigt sich ein besorgniserregendes Bild. Bereits mehr als zehn Prozent der Saarländer leiden beispielsweise an Diabetes und die Zahlen steigen stark an. Diese Entwicklung sehen wir auch bei anderen sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Adipositas und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Dazu kommt die Corona-Krise, die sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Uns fehlt der gewohnte und präventiv so wertvolle Gang zum Vereinstraining oder Fitnessstudio, der persönliche Kontakt zu Freunden bleibt aus und auch der Arbeitsalltag hat sich für viele verändert. Das alles ist belastend und es ist schwieriger geworden, sich um sich und seine psychische und körperliche Gesundheit zu kümmern. Gerade das Ausbleiben von sportlichen Angeboten, womit man sich nachweislich vor Erkrankungen schützen kann, sehe ich als gefährlich an. Zumal Krankheiten wie Diabetes einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion begünstigen können. Und bundesweit mehr als 1.500 Diabetes-Neuerkrankungen jeden Tag sprechen eine deutliche Sprache. Aber wichtig zu wissen: Diese Volkskrankheiten können in vielen Fällen durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise vermieden werden. 

Und welche Rolle spielt Prävention dabei?

Loth: Für mich ist Prävention, also das Vorbeugen von Krankheiten, der logischste und nachhaltigste Weg, ein langes und gesundes Leben zu führen. Weniger Zucker, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können nachweislich viel bewirken. Und es geht hierbei nicht nur um das private Leben. Prävention heißt auch, im Arbeitsalltag auf sich zu achten. Nur mit gezielter Prävention können wir den Anforderungen der Arbeitswelt langfristig gerecht werden. In der Zukunft- und auch jetzt in der Krise.

Eller: Das sehe ich genauso. Die Corona-Krise ist eine nie dagewesene Belastung für die Arbeitswelt. Sie hat vieles rasend schnell verändert. Das sonst so alltägliche Arbeiten musste neu gedacht werden: Viele Arbeitnehmer mussten von heute auf morgen ins Home-Office oder sind in Kurzarbeit. Dazu kommt der fehlende persönliche Kontakt mit Kollegen und Kolleginnen. Das ist anstrengend und macht es extrem schwer, Zusammenhalt und auch dauerhafte Freude am Arbeiten aufrechtzuerhalten. Mit unseren Angeboten wollen wir dem entgegenwirken.

Sie haben ein betriebliches Gesundheitsmanagement speziell auf die Corona-Krise zugeschnitten. Wie kam es dazu?

Eller: Wir alle haben die Veränderungen am eigenen Leib gespürt und wollten wissen: wie gehen andere damit um? Nach einer Arbeitgeberbefragung war klar, gerade auch in diesen besonderen Zeiten besteht Bedarf an betrieblichem Gesundheitsmanagement. Es war erstaunlich zu sehen, wie viele Rückmeldungen wir bekommen haben, besonders was das Thema mentale Gesundheit angeht. Wir merken es ja auch alle persönlich: je länger die Krise geht, desto anstrengender wird es. Wir leben schon fast ein Jahr mit dem Virus und niemand weiß genau, wie lange wir noch mit den Einschränkungen leben müssen. Ein Grund mehr, sich um seine mentale Gesundheit zu kümmern.
Daher haben wir versucht mit unseren Angeboten möglichst ganzheitlich zu denken und dort anzusetzen, wo es hakt. Von Stressabbau, über Hilfe in Suchtfragen bis hin zum Stärken von Zusammenhalt auf Abstand ist alles dabei.

Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der IKK 

Die IKK Südwest ist eine hervorragende Adresse für betriebliches Gesundheitsmanagement. Mithilfe von individueller Beratung durch ausgewiesene Experten:innen können Unternehmen maßgeschneiderte Maßnahmen für ihren Betrieb entwickeln, welche die Gesundheit der Mitarbeiter:innen nachhaltig verbessern. Neben den klassischen Maßnahmen hat die IKK Südwest im Zuge der Corona-Pandemie ihr Angebot um ein Corona-Spezial-Paket erweitert.

Weitere Infos zum Corona-Spezial-Paket gibt es hier: 

>>Zur Website<<

Weitere Infos rund um das Thema BGM gibt es hier:

>>Zur Website<<

Das Interview mit Prof. Dr. Jörg Loth und IKK Geschäftsführer Günter Eller sowie weitere Hintergrundinfos, spannende Interviews und Erfahrungsberichte zu betrieblichem Gesundheitsmanagement finden Sie in der Sonderbeilage.

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Foto: IKK Südwest

Kontakt:

IKK Südwest
Trierer Str. 4
66111 Saarbrücken

E-Mail: info@ikk-suedwest.de
Telefon: 06 81/38 76-1000
Fax: 06 81/38 76-2799
Website: www.bgm.ikk-suedwest.de

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Wenn der Küchentisch zur Schulbank wird- So können Familien die Herausforderungen der Pandemie meistern

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Trotz Corona-Krise ist Familie Langer noch enger zusammengewachsen Foto: privat

Büroarbeit, Haushalt und Schulbetreuung unter einem Hut

Christian Langer arbeitet mit seinem Garten- und Landschaftsbaubetrieb selbstständig. Seine Frau Aleksandra unterstützt ihn bei der Büroarbeit, ist Hausfrau und übernimmt weitestgehend die Betreuung der drei Kinder Felix, Jonas und Moritz.

Aleksandra Langer erinnert sich noch an den ersten Lockdown, als sie sich plötzlich in einer neuen Rolle wiederfand. Die Kita-Betreuung für den 6-jährigen Jonas sowie für den 4-jährigen Moritz fiel weg und der Schulunterricht für den 8-jährigen Felix fand zu Hause statt. Sie war nun Lehrerin, musste Felix nicht mehr nur bei den Hausaufgaben helfen, sondern unterrichtete ihn mit den Arbeitsunterlagen aus der  Schule auch in Mathe und Deutsch. Gleichzeitig wollten die beiden kleinen Kinder bespaßt werden, dazu die Büroarbeit und das Hauhaltshintergrundrauschen. Das nagte am Familienfrieden.

Tagesstruktur und klare Absprachen als Lösung

„Manchmal fühlte ich mich wie ein Dompteur in der Manege. Es gab viele Konflikte und Streit untereinander, weil wir fast rund um den Tag aufeinandersaßen. Wir haben oft geweint, keiner wusste, wie wir das alles bewältigen sollen, wir waren überfordert“, erinnert sich die 36-jährige Mutter.

Doch Aleksandra Langer ist keine Frau, die den Kopf in den Sand steckt. „Wir mussten uns als Familie neu organisieren, damit der erneute Lockdown nicht zu einer Zerreißprobe für uns wird.“ Also erarbeitete sie eine andere Tagesstruktur und es wurden klare Absprachen getroffen. Zwar gab es immer wieder mal Konflikte, beispielweise wenn sich die für sie eingeplante „Zeit-für-mich-haben“ verschob. Doch die Familie hat gelernt, sie ist in der Krise zusammengewachsen und darauf ist Aleksandra Langer zu Recht stolz: „Alle haben mehr Verantwortung übernommen, auch unsere Kinder. Die haben zum Beispiel Streitigkeiten nun oft untereinander geschlichtet und gesagt ‚Wir müssen zusammenhalten‘. Oder während ich mich um den Haushalt gekümmert habe, stand Felix plötzlich am Herd und hat für uns alle Rühreier gemacht.“

Kostenlose Unterstützung für Eltern, Schulen und Kitas

Sabrina Hunecker, Referentin für Gesundheitsförderung, kennt die Herausforderungen der Eltern, Pädagogen und Kinder: „Wir führen viele gesundheitsfördernde Projekte in Schulen und Kitas durch und sind hier in engem Kontakt mit den Beteiligten. Deshalb haben wir speziell für diese Zielgruppe kostenfreie Hilfsangebote geschaffen, um in dieser Situation zu unterstützen.“

Das praxisorientierte „Sonderprojekt Corona“ umfasst unter anderem eine von Psychologen betreute Hotline, Webinare mit Gelassenheitstraining und Achtsamkeitsübungen sowie eine Online-FallsupervisionSpeziell an Eltern richten sich Videos mit praktischen Tipps, wie sich Homeoffice und Homeschooling gut miteinander vereinbaren lassen. Und natürlich kommen auch die Kids mit Anregungen für Bewegungsübungen oder einem Workout-Stundenplan nicht zu kurz.

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Gesundheitsberaterin Sabrina Hunecker Foto: IKK Südwest

Sabrina Hunecker
Referentin für Gesundheitsförderung
Telefon: (06 81) 9 36 96-3040
E-Mail: sabrina.hunecker@ikk-sw.de
Website: www.bgm.ikk-suedwest.de

Weitere Infos zum Corona-Spezial-Paket gibt es hier: 

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Weitere Infos rund um das Thema BGM gibt es hier:

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Das Interview führte Jörg Huppert. Weitere Hintergrundinfos, spannende Interviews und Erfahrungsberichte zu betrieblichem Gesundheitsmanagement finden Sie in der Sonderbeilage.

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Foto: IKK Südwest

Kontakt:

IKK Südwest
Trierer Str. 4
66111 Saarbrücken

E-Mail: info@ikk-suedwest.de
Telefon: 06 81/38 76-1000
Fax: 06 81/38 76-2799
Website: www.bgm.ikk-suedwest.de

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Das Saarland im Home Office - Zeit für mehr schöne Dinge

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© Marina Andrejchenko – stock.adobe.com

Über viele Jahre hinweg schwebte das Wort Home-Office über der Arbeitswelt, doch nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland zogen es großflächig in Betracht. Auch bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stieß der Begriff nicht selten auf Vorbehalte. Die Pandemie hat diese Sichtweise auf das Arbeiten von zuhause aus radikal verändert. Seit vielen Monaten befinden sich zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun schon im Home-Office und lernen die Vorteile, die damit einhergehen, kennen. Durch positive Erfahrungen steht für viele Arbeitgeber schon jetzt fest: Das Home-Office wird und soll auch nach der Pandemie weiterhin ein Bestandteil des Berufsalltags bleiben. Bestimmte Voraussetzungen sind dafür jedoch essenziell: Für das Arbeiten im Home-Office ist eine gute Internetverbindung das A und O. Mit dem richtigen Netz sind die Vorzüge des Internets nahezu grenzenlos und können das Familienleben sogar bereichern.

Highspeed-Internet

Zeit für die Familie- Trotz Pandemie nah sein

Familien haben es während der Corona-Pandemie nicht leicht. Neben der beruflichen Tätigkeit müssen die Eltern während des Home-Schoolings oftmals auch die Rolle der Lehrerin oder des Lehrers einnehmen. Das Home-Office kann deshalb auch nach Ende der Pandemie zu einer enormen Entlastung führen. Eltern können sich ihr Pensum besser einteilen und haben somit mehr Zeit für ihre Liebsten. Durch Videokonferenzen haben die Menschen außerdem gelernt, dass Distanz kein Hindernis ist, um miteinander zu kommunizieren. Auch wenn Oma & Opa nicht in die Arme geschlossen werden können, sind Sie durch Videokommunikation stets nah. 

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Foto: energis

Zeit für entspanntes Arbeiten- Stress durch Home-Office ersparen 

Home-Office bedeutet entspannteres Arbeiten: Durch den Verzicht auf die Fahrt zur Arbeit, spart man nicht nur CO2 sondern auch Zeit, die man für andere Dinge nutzen kann. Ob Kinderbetreuung, Sport am Morgen oder längeres Ausschlafen: Durch das Arbeiten von zuhause kann Stress vermieden werden  und es lässt sich entspannt in den Tag starten. 

energis Highspeed
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Foto: energis

Zeit zum Freunde treffen- Mit Videokonferenzen die Distanz überwinden

An größere Treffen mit Freunden ist zurzeit nicht zu denken. Wie gut, dass auch hier Videokonferenzen Abhilfe schaffen können. Der Spiele- oder Cocktailabend kann somit problemlos online stattfinden. Zwar ersetzt dies nicht die persönliche Nähe, hilft uns aber dennoch, soziale Kontakte zu pflegen. Nach dem Ende der Pandemie können auf diese Art und Weise zudem die entferntesten Freunde mit uns in Kontakt bleiben. 

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Foto: energis

Zeit für Fellnasen- Tierische Begleiter als Seelentröster 

Für Tierliebhaber bietet das Home-Office besonders viele Vorzüge. Während die Begleiter auf vier Pfoten vor der Pandemie alleine zuhause bleiben mussten, dürfen Sie sich zurzeit über mehr Aufmerksamkeit durch ihr Herrchen oder Frauchen freuen. So bietet die Heimarbeit Haustierbesitzern die Möglichkeit, zwischendurch Gassi zu gehen oder schlicht eine kurze Schmuseeinheit zu genießen. Das kann sogar dabei helfen, das Stresslevel zu senken und die Produktivität zu steigern. In der nicht ganz einfachen Zeit können Tiere der perfekte Seelentröster sein! 

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Foto: energis

Zeit für gemeinsame Hobbys- Musik und Sport von zuhause 

Auch die neu gewonnene Freizeit lässt sich mit einer guten Internetverbindung von zu Hause aus gestalten. Warum nicht die Zeit nutzen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun? Egal ob Fitness, Yoga oder digitaler Kochkurs- im Netz findet jeder eine geeignete Freizeitbeschäftigung. Am schönsten sind dabei die Hobbys, die man mit der gesamten Familie betreiben kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wohnzimmer- oder Gartenkonzert? Digital ein Instrument lernen ist mit schnellem Internet schließlich kein Problem. 

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Foto: energis

Heimarbeit - für viele eine Errungenschaft

Selbstverständlich bietet das Home-Office nicht nur Vorteile. Erhöhte Arbeitsbelastung und die Kombination aus Kinderbetreuung und Arbeit können die Laune durchaus vermiesen. Dennoch ist die Heimarbeit für viele eine Errungenschaft. Zu diesem Ergebnis kommt auch die LinkedIn-Studie: “Wie es den Deutschen im Homeoffice geht”. Demnach genießen 44,9 Prozent der Befragten mehr Quality-Time mit der Familie. Zudem ernähren sich 28,4 Prozent der Frauen und 22 % der Männer gesünder. Knapp 30 Prozent der Deutschen geben an, eine größere Produktivität erlangt zu haben. 

Schlechte Internetverbindung vermiest vielen das Home-Office

Ein großes Problem bei der Arbeit im Home-Office oder der digitalen Kommunikation ist für viele Menschen allerdings die Internetverbindung. Schlechtes Internet und häufig auftretende technische Probleme haben bei vielen Saarländerinnen und Saarländern die Stimmung bei der Heimarbeit regelmäßig vermiest. Bei der Lösung dieser Problematik kann energis Highspeed einen wichtigen Beitrag leisten. 

energis Highspeed

energis Highspeed als zuverlässiger Anbieter

Zu Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr reagierte energis schnell auf die wachsenden Bedürfnisse und erhöhte im April kostenfrei die Bandbreite für ihre FTTC-Glasfaser-Kunden im Tarif „Internet & Phone 25“ bis Ende Juni 2020 auf bis 50 Mbit/s. „Diese Maßnahme hatten wir im April 2020 ergriffen, da durch den schnellen Wechsel ins Homeoffice und das parallel laufende Homeschooling bei vielen Kunden die gebuchte Bandbreite zu bestimmten Zeiten an die Grenzen kam. So konnten die Kunden mit ausreichender Bandbreite arbeiten und die schulpflichtigen Kinder zeitgleich am digitalen Schulunterricht teilnehmen. Zu diesem Schritt hatten wir uns entschieden, da die Gesamtsituation für viele Arbeitnehmer und Schüler ohnehin schon sehr viele organisatorische Herausforderungen mit sich brachten, da wollten wir hier zumindest eine schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Das Feedback der Kunden war durchweg positiv und man hatte so ausreichend Zeit, seinen bisherigen Tarif an die zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.“ so Jochen Strobel, Leiter Privat-und Gewerbekunden der energis GmbH.

Highspeed im Homeoffice mit dem Testsieger

Für energis hat sich über die letzten Monate herausgestellt, dass der Tarif Internet & Phone 100 der bevorzugte Tarif für Kunden ist, die im Homeoffice arbeiten und zeitgleich Homeschooling über den Anschluss laufen lassen. Mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ist man laut energis, damit gut aufgestellt, um beispielsweise an einer Microsoft Teams Sitzung teilzunehmen und parallel den Unterricht oder die Vorlesung zu verfolgen.

Entscheidend für die Geschwindigkeit, die über WLAN am Laptop oder Tablet ankommt, ist ein entsprechender WLAN-Router. Hier hat energis den Stiftung Warentest Testsieger „Fritz!Box 7590“ im Angebot.

Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbits/s prüfen

Interessierte Kunden und ihre Familie können auf der Website von energis Highspeed zwischen verschiedenen, genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Tarifen wählen. Die Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbit/s kann sofort geprüft und gebucht werden. Auch zu häufig gestellten Fragen finden potenzielle Kunden auf der Website zahlreiche Informationen. Falls weitere Hilfe benötigt wird, stehen die Experten von energis zudem per Mail und Telefon zur Verfügung. 

Verfügbarkeit prüfen
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Grafik: energis

Kundenservice: 

energis GmbH
Heinrich-Böcking-Str. 10-14
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681/9069-2440
Mail: service@energis-highspeed.de
Online-Service: www.meine.energis.de

Servicezeiten telefonisch:
Mo - Fr 7:00 bis 21:00 Uhr
Sa 8:00 bis 18:00 Uhr

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Wachsen in der Krise: Über den souveränen Umgang mit Belastungssituationen

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Symbolfoto: Andrea Piacquadio/Pexels

Angst – dieses Gefühl kennt jeder Mensch. Grundsätzlich handelt es sich dabei sogar um ein menschliches Grundgefühl, das ursprünglich eine ganz normale (Schutz-) Reaktion auf Gefahr darstellt. Sie dient dem Menschen dazu,  sich auf drohende Gefahr einzustellen, sie auszuschalten oder ihr zu entkommen. Also grundsätzlich eine positive Beschaffenheit der menschlichen Psyche. Was aber, wenn eine unbegründete Angst überhand nimmt und unser Leben permanent bestimmt und negativ beeinflusst? Im schlimmsten Fall kann eine solche „Angststörung“ einen Menschen lähmen und ihm eher schaden als ihn zu schützen. Wenn dann noch erschwerende externe Faktoren hinzukommen, wie zum Beispiel die derzeitige Corona-Pandemie, können die Ängste zur  persönlichen Krise ausarten und unsere Gesundheit ernsthaft bedrohen.

Laut IKK Südwest-Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth haben sich zum Höhepunkt der Corona-Pandemie im Saarland besonders viele Versicherte der IKK Südwest aufgrund psychischer Erkrankungen krankgemeldet. Angststörungen gehörten dabei zu den häufigsten Diagnosen: Im März und April waren laut Statistik  23 Prozent mehr Versicherte krankgeschrieben als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres –  die Männer waren dabei in der Überzahl (fast 26 Prozent).

Angst vor Isolation und negativen wirtschaftlichen Folgen

„Der überdurchschnittlich starke Anstieg zeigt, dass die seelische Gesundheit der Saarländerinnen und Saarländer zum Höhepunkt der Corona-Krise stark gelitten hat. Ein Erklärungsansatz ist sicherlich, dass neben präventiven Krankmeldungen auch die psychische Belastung durch die Corona-Isolation und diverse Ängste, zum Beispiel vor einer Infektion und natürlich vor den individuellen wirtschaftlichen Folgen, hierzu beigetragen haben“, erklärt Loth. 

Das zeigt also klar, dass Krisen wesentlich zu Erkrankungen der Psyche beitragen. Zumal  auch die negativen Spätfolgen laut Prof. Dr. Loth nicht unterschätzt werden sollten: Seiner Erfahrung nach können sich aus nicht behandelten depressiven  Phasen  und Angststörungen oftmals langfristige psychische Erkrankungen entwickeln. Eine weitreichende Folge könne unter anderem die Entstehung einer Suchterkrankung sein. Vor diesem Hintergrund rät Loth deshalb Betroffenen dringend, einen Arzt oder Psychologen zu konsultieren und auch Termine, die aufgrund der Corona-Pandemie verschoben  wurden, zeitnah nachzuholen. „Es ist daher wichtig, dass die Männer und Frauen im Saarland, die im Zuge der Pandemie Ängste entwickelt haben, sich abgeschlagen fühlen oder auch weitere, für sie ungewöhnliche mentale Verstimmungen an sich beobachten, mit einem Arzt oder Psychologen darüber sprechen, um letztlich Spätfolgen zu vermeiden“, so Jörg Loth. 

Wie kann man die Ängste bekämpfen?

Betroffene können rechtzeitig wirkungsvolle Strategien entwickeln, um Ängste zu überwinden und Krisen oder Stresssituationen zu meistern. Je nachdem, welcher Typ Mensch der Betroffene, reagiert er oder sie in Krisensituationen unterschiedlich:

Der „Resiliente Typ“ (Resilienz = psychische Widerstandskraft) hat in seinem bisherigen Leben die Erfahrung gemacht, dass er mit Krisen gut umgehen und ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen konnte. An ihm perlen Stress und Krisen eher ab. Abstand gewinnt er durch Kompensation nach dem Motto: „Heute tue ich mir etwas Gutes“.

Der „Post-Traumatische-Wachstumstyp“ setzt sich einer Krise oder seinen Ängsten stärker aus. Er sieht darin eine Möglichkeit, persönliche Entwicklungsprozesse anzustoßen und auf diesem Weg sein Leben zu bereichern. Menschen mit diesem Reaktionsmuster entwickeln neue Stärken, entdecken für sich neue Möglichkeiten der Stressbewältigung. Für sie gilt: „Wachsen in der Krise“. Doch egal zu welchem der beiden Typen ein Mensch gehört: Das BGM-Corona-Paket der IKK Südwest hilft ihm dabei, seine persönlichen Superkräfte zu aktivieren und mental fit die Corona-Müdigkeit zu überwinden.

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Diplom-Psychologe Markus Schmitt Foto: Studio Articus & Röttgen Fotografie

BGM als sinnvolle Maßnahme für Unternehmen

„Wir wissen aus der Grundlagenforschung sowie aus eigenen Forschungen und Studien, dass in allen Menschen die außergewöhnliche Fähigkeit steckt, unter Stressbedingungen zu wachsen. Infolgedessen können Menschen, die Belastungssituationen bewältigt haben, messbar gesünder, leistungsfähiger und sogar deutlich glücklicher werden als Menschen, die eine vollkommen friedliche Zeit verlebt haben“ – das sagt Markus Schmitt Diplom-Psychologe und psychologischer Leiter des Eichenberg Instituts in Koblenz. In Zusammenarbeit mit dem Institut und Dr. Schmitt hat die IKK Südwest deshalb ein  BGM-Corona-Paket entwickelt, das speziell auf die veränderten Arbeits- und Lebensumstände zugeschnitten ist. Es umfasst unter anderem taktische Methoden und Tools zum souveränen Umgang mit Belastungssituationen. Das Miteinander im Team soll so gestärkt und individuelle Stressbewältigungsstrategien  entwickelt werden. Außerdem steht eine Coaching-Hotline für kurzfristige Hilfe und Beratung bereit. „Wir haben die Angebote so konzipiert, dass sie einzeln oder miteinander kombiniert in Anspruch genommen werden können. Die Tools sind abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer“, erläutert Markus Schmitt.

Weitere Hintergrundinfos, spannende Interviews und Erfahrungsberichte zu betrieblichem Gesundheitsmanagement finden Sie in der Sonderbeilage.

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Foto: IKK Südwest

Kontakt:

IKK Südwest
Trierer Str. 4
66111 Saarbrücken

E-Mail: info@ikk-suedwest.de
Telefon: 06 81/38 76-1000
Fax: 06 81/38 76-2799
Website: www.bgm.ikk-suedwest.de

 

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